Ralf Weinbergers Ära in Oberaden endet

Handball: Verbandsliga

Trainer Ralf Weinberger wird Handball-Verbandsligist SuS Oberaden am Saisonende verlassen. Darauf habe man sich einvernehmlich geeinigt, teilte der Klub mit. "Es soll zukünftig eine Veränderung auf der Trainerposition geben", heißt es in der Pressemitteilung des Vereins, unterschrieben von Abteilungsleiter Manfred Heinz.

OBERADEN

, 04.02.2016, 16:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am Saisonende verlässt Trainer Ralf Weinberger den Handball-Verbandsligisten SuS Oberaden.

Am Saisonende verlässt Trainer Ralf Weinberger den Handball-Verbandsligisten SuS Oberaden.

Der 56-jährige Weinberger begann seine Handball-Karriere bei Westfalia Kamen. Bereits als A-Jugendlicher lief er dort für die Senioren auf. Anschließend wechselte Weinberger zum Oberligisten TuRa Bergkamen und stieg bis in die Bundesliga auf. Schließlich kehrte er zum Verbandsligisten Westfalia Kamen zurück. Seine erste Trainerstation war der SuS Oberaden. Er war dort zunächst Spielertrainer in der Landesliga. Nach drei Jahren beim HC Heeren-Werve und zwei Jahren in Südkamen kehrte er 1997 zum Römerberg zurück. Seitdem ist Weinberger Trainer der ersten Mannschaft der Grün-Weißen.

"Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem so etwas endet", sagt Weinberger. Ob er im Sommer eine neue Aufgabe übernehmen wird, stehe noch nicht fest. "Das weiß ich nicht. Da will ich aber nicht nein sagen." Spieler und Verein seien sich bewusst, dass sie Weinberger viel zu verdanken hätten. "Man ist über viele Jahre durch dick und dünn gegangen", schreibt Heinz und nennt die Aufstiege in die Oberliga und zuletzt vor vier Jahren zurück in die Verbandsliga. Einzig die Verletztenmisere habe in den letzten beiden Jahren bessere Platzierungen verhindert.

Kampf um Klassenerhalt

Aktuell ist der SuS Tabellenelfter. Der Klassenerhalt ist neun Spieltage vor dem Saisonende weiterhin gefährdet. "Die Liga spielt verrückt. Klar, ich will mich mit dem Nichtabstieg verabschieden", sagt Weinberger. "Darauf kommt es jetzt in erster Linie an", betont auch Abteilungsleiter Heinz. Die Verantwortlichen der Handballabteilung werden sich zugleich aber auch auf die Suche nach einem Nachfolger begeben. "Der Verein wird sich dabei die notwendige Zeit nehmen", schreibt Heinz in der Pressemitteilung des Klubs.

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