Reis-Elf will endlich mal wieder punkten

BV Brambauer-Lünen

"Wir arbeiten in aller Ruhe weiter" - BV Brambauers Trainer Marcus Reis will trotz der Ergebniskrise keine Panik aufkommen lassen. Am Sonntag reist der BVB zur SpVg Olpe - ein Gegner, mit dem man sich in Brambauer auf Augenhöhe sieht.

LÜNEN

von Von Bernd Janning

, 14.10.2011, 13:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der BV Brambauer, hier beim 1:3 gegen Wattenscheid mit Rasit Cobuloglu (v. l.), Philipp Hanke und Dennis Hübner, will in Olpe zum ersten Auswärtserfolg dieser Saison kommen.

Der BV Brambauer, hier beim 1:3 gegen Wattenscheid mit Rasit Cobuloglu (v. l.), Philipp Hanke und Dennis Hübner, will in Olpe zum ersten Auswärtserfolg dieser Saison kommen.

Die Schwarz-Weiß-Roten stecken mitten im Abstiegskampf. Mit nur sieben Punkten stehen sie als das schlechteste Team der Liga auf dem letzten Platz. Die Bilanz aus den vergangenen fünf Spielen ist mehr als ernüchternd. Gegen Heven gab es mit dem 1:1 den letzten Punkt. Dann folgten Schlappen gegen Kaan (2:3,), Hordel (1:2), Erkenschwick und Wattenscheid (jeweils 1:3). Auswärts holte der BVB als einziges Team keinen Punkt. Olpe, mit fünf Punkten mehr als der BVB, steht auf dem zehnten Platz und verlor die letzten vier Spiele – 3:1 über Ennepetal, 3:2 über Aplerbeck, 0:0 gegen Oestrich und 1:1 gegen Kaan – nicht. „Ich denke, Olpe ist sicherlich eine Mannschaft, an der man sich messen muss. Wattenscheid dagegen war ein Gegner, an dem wir uns nur messen konnten“, blickt Reis auf die letzte Schlappe gegen den souveränen Spitzenreiter zurück.

„Wir waren aber bei allen Misserfolgen nicht permanent unterlegen“, sieht der Übungsleiter auch die Stärken seines Teams. Somit stehen sich morgen im Sauerland zwei Konkurrenten auf Augenhöhe gegenüber, die auch über Kampf ein Spiel entscheiden können. Reis: „Die Tagesform wird entscheidend sein!“ Zu beneiden ist der Übungsleiter bei seinem erneuten Himmelfahrtskommando auf keinen Fall. Mit Elvedin Joldic (Operationstermin ist noch offen) und Tolga Buyruk (gestern operiert) fehlen zwei defensive Kräfte noch über Wochen mit Bänderriss. Die so zwangsläufig umgebaute Abwehrkette ändert sich einmal mehr. Denn Roger Schajor fällt beruflich aus. Ein angedachter Wechsel im Tor erledigt sich von selbst. Florian Fischer steht wieder im Kasten, da Konstantin Fink sich zerrte, Dienstag beim Training nur laufen konnte, Donnerstag gar nicht üben konnte.

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