Selbst Mesut Özil gratuliert: Zwei Lüner werfen Bundesligisten aus DFB-Pokal

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Am Montagabend hat Rot-Weiss Essen im DFB-Pokal gegen Arminia Bielefeld gespielt. Mit dabei: die beiden Lüner Sandro Plechaty und Felix Backszat. Am Ende gewann Essen - Bielefeld war bedient.

Lünen

, 15.09.2020, 11:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es läuft die 33. Minute im DFB-Pokal-Duell zwischen dem Regionalligisten Rot-Weiss Essen und dem Bundesligisten Arminia Bielefeld am Montagabend.

Essens Innenverteidiger Alexander Hahn spielt einen Diagonalball auf den rechten Flügel.

Dort verschätzte sich Bielefelds Jacob Laursen und machte so die Bahn frei für den Lüner Sandro Plechaty. Dieser war weit aufgerückt auf dem rechten Flügel, nahm den Ball perfekt und in vollem Lauf mit, zog so in den Strafraum der Bielefelder ein.

Plechaty bewies dort seine Ruhe und Übersicht. Statt selbst abzuschließen, legte Plechaty in den Rückraum auf RWE-Angreifer Simon Engelmann. Dieser traf zum 1:0-Siegtreffer des Viertligisten, der die Überraschung perfekt machte. Der gebürtige Nordkirchener Amos Pieper in der Bielefelder Abwehr konnte dem Ball auch nur hinterhergucken.

Bielefelds Trainer Uwe Neuhaus, der als Spieler und Trainer bereits für die Essener agierte, war bedient: „Es ist nicht zu erklären. Ich habe keine Begründung für die Leistung in der ersten Halbzeit. Da muss ich die Mannschaft fragen, was los war.“

Neben dem Lüner Sandro Plechaty, dessen Vater Mario, Trainer beim FC Nordkirchen und lebend in Capelle, eines der 300 begehrten Tickets für das Spiel bekommen hatte, lief auch Felix Backszat im RWE-Dress auf.

Mesut Özil gratuliert

Backszat, der früher für den BV Brambauer und in der Jugend für den TuS Westfalia Wethmar und BW Alstedde spielte, wurde nach 65 Minuten ausgewechselt, hatte bereits eine Gelbe Karte gesehen.

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Auch Mesut Özil, der in der Jugend für Rot-Weiss Essen spielte und aktuell beim englischen Erstliga-Klub Arsenal London unter Vertrag steht, gratulierte via Twitter. „Stark gekämpft. Glückwunsch an meinen Ex-Verein. Grüße aus London“, schrieb der Fußball-Weltmeister von 2014 dort.

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