SG Gahmen mit Einspruch gegen Aufstiegsentscheidung - Chance bleibt gering

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Die SG Gahmen ist und bleibt enttäuscht über die Entscheidung, dass in ihrer Kreisliga A2 nur der Tabellenerste und nicht auch sie auf Rang zwei aufsteigen dürfen. Der Vorstand hat nun Einspruch eingelegt.

Lünen

, 21.06.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Aufsteiger in den westfälischen Ligen wurden bekannt bekannt gegeben und die Fußballsaison ist für die Spieler vorzeitig beendet. Und die Enttäuschung bei der ersten Mannschaft der SG Gahmen bleibt. Das Team unter Bülent Kara stand nach 19 von 28 Spielen auf Platz zwei in der Tabelle, vor ihnen der BW Alstedde, hinter ihnen auf Rang drei der VfB Lünen. Der Aufstieg in die Bezirksliga war eigentlich der klare Plan der Mannschaft, doch dieser Wunsch muss nun um ein Jahr verschoben werden. Denn während in der Kreisliga A1 und in den unteren B- und C-Ligen die Zweit- und sogar Drittplatzierten in der Tabelle aufsteigen, bleibt Gahmen an Ort und Stelle. Nämlich in der Kreisliga A2. Denn es darf nur der BW Alstedde als Tabellenerster hoch.

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Eine ungerechte Entscheidung finden die Verantwortlichen der SG Gahmen und haben Einspruch mit einer klaren Begründung eingelegt. „Wir sind uns sicher, dass es geklappt hätte mit dem Aufstieg, wenn die Saison zu Ende gespielt worden wäre. In der Winterpause haben wir sogar nochmal investiert und das Team verstärkt“, erklärt der Sportliche Leiter Hüseyin Tekin. Gegen einige starke Gegner, wie K.F. Sharri Dortmund oder dem VfB Lünen sei die Mannschaft nämlich schon erfolgreich angetreten in der Rückrunde.

Nicht die gleichen Chancen

Auch Trainer Kara lobt die Leistung seines Team und würde sich für die Zukunft wünschen, dass sportlich gesehen alle Ligen die gleiche Chance bekommen würden. „Es gibt ähnliche Konstellationen, aber andere Entscheidungen. Und das ist nicht fair.“ Zwar respektiere und akzeptiere er den Beschluss, sei aber ein bisschen traurig, dass sie nicht berücksichtigt wurden, und nun nur ein Aufsteiger aus der Kreisliga A2 kommt, jedoch drei Teams aus der A1 hochgehen. „Es gibt abgeschlagene Absteiger, die in ihrer Liga bleiben und wir auf dem Relegationsplatz haben nicht die Möglichkeit das ganze auszuspielen.“

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Tekin und auch Kara wissen aber, dass die Entscheidung nicht in der Hand der SG Gahmen liegt, sondern alleine beim Verband. „Wir haben nur eine Chance, wenn jemand zurückzieht. Dann werden wir berücksichtigt“, erklärt der Sportliche Leiter. Bis zum 30. Juni haben die Mannschaften der Bezirksliga noch Zeit, um zu entscheiden, ob sie ein Team stellen oder nicht. Wenn dann kein Platz frei wird, verbleiben die Gahmener Spieler der ersten Mannschaft in der Kreisliga A2. Denn insgesamt steigen nur vier Teams in die nächsthöhere Liga auf.

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