SPD und CDU für Kunstrasen-Neubau in Horstmar

Sportstätten

In Horstmar soll der sechste Kunstrasenplatz Lünens entstehen. Das hat eine gemeinsame Sitzung der Arbeitskreise Sport der SPD- und CDU-Fraktionen im Stadtrat ergeben. Das hätte auch Auswirkungen für den TuS Niederaden.

LÜNEN

von Von Bernd Janning

, 21.10.2011, 08:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Noch wird am Alten Postweg Horstmar auf Asche gespielt - so wie hier beim Altherren-Turnier des SV Preußen zwischen Gahmen und Derne. Bald aber soll hier auf Kunstrasen gekickt werden.

Noch wird am Alten Postweg Horstmar auf Asche gespielt - so wie hier beim Altherren-Turnier des SV Preußen zwischen Gahmen und Derne. Bald aber soll hier auf Kunstrasen gekickt werden.

Nach Vorstellung der Arbeitskreise dürfte der TuS Niederaden mittelfristig – und ohne Fusionsdruck mit den Preußen – auf seiner Anlage mit Naturrasen und zweitem Platz mit Asche an der Kreisstraße bleiben. Für Siegfried Störmer, Sprecher der SPD, und Thomas Gössing, sportpolitischer Sprecher der CDU, gilt: Fusionen gegen den Willen der Vereine sind kein Thema. Das heißt für den TuS Niederaden, dass er vorhandene Plätze – entgegen den Annahmen des Gutachtens – über 2018 hinaus nutzen kann. Die Bedeutung dieses Fußball-Vereins für den Ortsteil steht außer Frage.

Auf der Beratungsgrundlage der Arbeitskreise soll die Verwaltung ein Realisierungskonzept mit dem Verein erarbeiten. Darin muss Preußen Horstmar wie alle vorangegangenen Vereine behandelt werden und ein Eigenanteil des Vereins an der Finanzierung enthalten sein. In Horstmar könnten die Arbeiten für den seit 2009 geplanten Kunstrasen durchaus in den Sommerferien 2012 beginnen

Welche Option wirklich zum Tragen kommt, berät der Rats-Ausschuss für Bildung und Sport am 15. November. Die endgültige Entscheidung fällt der Stadtrat in seiner Sitzung Ende November. Die Arbeitskreise betonen, alle die Kunstrasenplätze in Lünen seien mit großem Engagement der Vereine geschaffen worden. Sie haben Sponsoren angesprochen und Eigenleistungen organisiert. Alle Kunstrasenplätze wurden bislang ohne städtische Mittel finanziert, worauf die Vereine zu recht stolz sind.

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