SuS Oberaden erwartet das nächste Kaliber

Handball

Zum Jahresabschluss haben die Verbandsliga-Handballer des SuS Oberaden am Samstagabend in der heimischen Römerberg-Sporthalle mit dem RSVE Siegen erneut ein Kaliber vor sich. Für die Bezirksliga-Handballer des SuS Oberaden II steht zum Jahresabschluss noch einmal ein Stadtderby bevor, während der Lüner SV den Tabellendritten erwartet.

OBERADEN

, 16.12.2016, 11:19 Uhr / Lesedauer: 2 min
Pascal Stennei, Oberadens derzeit bester Angreifer, wird dem SuS Oberaden weiter fehlen.

Pascal Stennei, Oberadens derzeit bester Angreifer, wird dem SuS Oberaden weiter fehlen.

Handball: Verbandsliga 2 SuS Oberaden – RSVE Siegen Samstag, 17. Dezember, 19.45 Uhr, Legionärstraße, Bergkamen

In der vergangenen Woche gastierten die „Cobras“ bereits bei Spitzenreiter FC Schalke. Trotz einer guten ersten Halbzeit musste sich das Team von Spielertrainer Alex Katsigiannis nach einer schwachen zweiten Hälfte deutlich geschlagen geben. Jetzt wartet mit dem RSVE Siegen eine ähnlich schwierige Aufgabe.

Oberaden kennt die Gäste seit Jahren. Siegen versucht seit einiger Zeit den Sprung in die Oberliga zu schaffen, scheiterte aber immer wieder äußerst knapp. „Wir kennen Siegen. Die kennen uns. Wir haben in der Vergangenheit schon mal dagegen gewonnen, sahen aber um ehrlich zu sein oft nicht gut dagegen aus“, sagt Kapitän Mats-Yannick Roth.

Siegen ist auf allen Positionen bestens besetzt, hat in Alen Sijaric einen erfahrenen Spielertrainer in seinen Reihen. Frieder Krause und Johannes Krause sind stets wurfgewaltig. Der serbische Kreisläufer Milos Grujicic verfügt über viel Erfahrung, lief in Serbien in der 2. Liga auf.

Auch auf den restlichen Positionen hat Siegen stets gefährliche Spieler. „Siegen hat aber Probleme, wenn ein, zwei Spieler aus der ersten Sieben ausfallen. Das kann das Team nicht gut kompensieren“, weiß Roth. Bleibt abzuwarten, wie der RSVE in Oberaden auflaufen wird.

Eine wesentliche Stärke des Teams ist das Tempospiel. Aus einer guten Deckung agiert Siegen schnell nach vorn. Die Mannschaft kann flexibel decken, lief gegen Oberaden schon einmal mit einer defensiven 6-0-Formation und mit einer etwas offensiveren 5-1-Formation, in der Sijaric vorne vor agierte, auf. „Wir müssen dahin kommen, dass wir über 60 Minuten lang konzentriert sind. Wir hatten zuletzt nach der Pause ein Problem von der Mentalität her. Das darf uns nicht wieder passieren“, meint Roth.

 

Bezirksliga Hellweg SuS Oberaden II – TuS Eintr. Overberge Samstag, 17.45 Uhr, Legionärstraße, Bergkamen

„Das ist eine cool Sache. Wir freuen uns drauf“, sagt Trainer Björn Grüter vor dem Stadtderby zum Jahresabschluss. Sein Team will alles daran setzen, seine Serie weiter auszubauen. Seit sieben Spieltagen sind die Grün-Weißen ungeschlagen, holten davon sechs Siege und spielten einmal gegen das Top-Team Soester TV II remis. „Das haben wir uns erarbeitet und wollen unsere Serie beibehalten“, fordert Grüter.

Die Gäste hinken den Erwartungen hinterher. Der derzeitige zehnte Tabellenplatz stimmt viele Anhänger unzufrieden. „Von der Qualität her ist Overberge wesentlich besser als der aktuelle Platz aussagt. Wir wissen um die Stärken und sind auf jeden Fall gewarnt“, so Grüter.

In Sascha Inkmann und Christopher Müller hat das Team unter anderem zwei erfahrene Spieler, die früher sogar in ein, zwei Ligen höher aufliefen. „Wir nehmen uns in acht, werden aber dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und hoffentlich den nächsten Sieg einfahren“, sagt SuS-Coach Grüter.

Lüner SV – VfL Kamen Samstag, 19 Uhr, Kurt-Schumacher-Str. 41-49, Lünen

Für das letzte Spiel des Jahres hat sich Handball-Bezirksligist Lüner SV etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Von 16 bis 22 Uhr soll am Samstag ein kleiner Weihnachtsmarkt um die Rundsporthalle aufgebaut werden. „Der wird von uns, dem Lüner SV, organisiert und betrieben. Ich denke, dass es eine tolle Sache ist“, freut sich LSV-Coach Christian Neve. Sein Team wird um 19 Uhr gegen den derzeitigen Tabellendritten, VfL Kamen, antreten. Zuvor spielt die eigene Zweite um 17 Uhr gegen den VfL Kamen II.

„Wichtig wird für uns sein, dass wir Kamens starke Deckung knacken. Die ist sehr kompakt. Wir können und wollen über die einfachen Tore zum Erfolg kommen“, sagt Neve. Der VfL Kamen hat mit 253 Gegentreffern die beste Abwehr der Liga. Die Rot-Weißen wollen das Jahr möglichst mit einem Sieg beenden und die gute Heimstatistik von bisher nur einer Niederlage weiter ausbauen. „Dafür müssen wir aber ziemlich viel tun“, weiß Neve.

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