SuS Oberaden verliert Derby - die Spiele im Blick

Handball

Die Verbandsliga-Handballer des SuS Oberaden haben das Derby bei TuRa Bergkamen deutlich verloren. Am Ende stand es 31:23 für den Gastgeber. Als Gründe für die Niederlage nannte Coach Frank Schuchard mangelnde Durchschlagskraft im Angriff und nachlässige Abwehrarbeit. Alle Spiele vom Wochenende: hier in der Übersicht.

LÜNEN

, 21.09.2014, 21:25 Uhr / Lesedauer: 4 min
Bastian Herold (r.) verloren mit dem SuS das Derby bei TuRa Bergkamen. Vorne fehlte die Durchschlagskraft.

Bastian Herold (r.) verloren mit dem SuS das Derby bei TuRa Bergkamen. Vorne fehlte die Durchschlagskraft.

Vogel/Menge - Schumacher, Herold (2), Stratmann, Pohl (4), Roth (4), B. Stennei (7), Neureiter (2), H. Schuchtmann (2), Wix, Schichler, Notthoff, Neeve

Gegen die groß gewachsene Mannschaft der Sauerländer konnte die Sieben von VfL-Trainer Uli Richter das Spiel bis zum 5:4 offen gestalten. Danach gab es einen unerwarteten Bruch im Spiel“, sah Richter, wie sich Arnsberg mehr und mehr absetzte. Beim Stand von 7:6 ließ der VfL acht Tore der Gastgeber zu und traf selber nur einmal ins Gehäuse.

Beim 15:7 hatte sich der TVA entscheidend abgesetzt. Brambauer versuchte wieder ins Spiel zu finden und verkürzte auf 11:16, doch Arnsberg ließ sich die Butter nicht vom Brot nehmen und nahm eine sichere Führung mit in die Kabine. „Das war eine Phase von zehn Minuten Kurzschlaf, die am Ende den Ausschlag gab“, sah Richter nach dem Seitenwechsel so spielen, wie man es sich vorgenommen hatte. Aus einer sicheren Abwehr leitete der VfL jetzt die Tempogegenstöße ein. Über 20:15 und 23:18 hielt der Gast immer den Abstand von fünf Toren. Letztendlich war Brambauer nicht mehr in der Lage das Spiel zu drehen. „Positiv war, dass wir zumindest die zweite Hälfte mit 12:11 gewonnen haben“, der am Ende einen verdienten Sieg der Arnsbergerinnen sah. Mit jeweils acht Toren, davon je vier Siebenmetern, waren Julia Krause und Sonja Plotek die erfolgreichsten Werferinnen.

Piepenkötter/Muthmann - L. Karau (/4, N. Karau 2, M. Rykowski 2, Pötter 1, Neumann, Leismann 1, Plotek (/4, Verhage, Akyildiz 2

Trainer Marcel Mai musste vor dem Spiel zwei krankheitsbedingte Ausfälle wegstecken. Michele Holz fehlte verletzt, Viviene Blümel und Torfrau Katharina Leukel erkrankten kurzfristig. Dafür stand die erste 16-jährige Maja Suchowski, die noch B-Jugend spielen kann, im Tor und machte ihre Sache gut. Bis zum 8:8 nach 15 Minuten hielten die LSVerinnen mit. Danach stimmte vor allem in der Abwehr die Absprache nicht. Bis zur Pause warfen die Gäste kein Tor mehr. Bochum zog auf 15:8 weg. „Jeder hat sein Ding in der Abwehr gespielt. Wir können das aber nur zusammen mit Kommunikation durchstehen“, hat Mai Ansatzpunkte für das nächste Training. Nach dem Seitenwechsel ging es so weiter. Bochum setzte Treffer um Treffer und schon war der Rückstand auf zwölf Tore angewachsen. Am Ende war der Gastgeber mit 13 Toren vorn. Der LSV rangiert mit null Punkten im Tabellenkeller und hat die Rote Laterne inne. „Ich hoffe, wenn wir gegen Ligafavorit Dortmund spielen, sind wieder alle fit“, so Mai.

Suchowski - Mai, Püschel, L. Krause, J. Krause, Schmidt, Hülsewede, Siebert, Seidel, Lieneke  

Trainer Ingo Nagel legte in der Woche den Schwerpunkt auf die Abwehrarbeit. Das zahlte sich gegen Neheim aus. Nur sieben Treffer ließ der VfL in Halbzeit eins zu. „Wir haben Neheim gar nicht zur Entfaltung kommen lassen“, so Nagel. Zwischen Minute 12. und 22. setzte sich Brambauer über 4:3 auf 10:3 ab. „Das war der Schlüssel, dass das Spiel in die richtige Richtung geht“, so Nagel weiter. Ähnliches Bild nach dem Seitenwechsel. Der VfL war beim 18:10 und 20:12 acht Tore vorne, hatte danach aber eine Phase, wo vorne nicht mehr viel lief. Zu fahrlässig wurden die Bälle verworfen. Brambauer hatte allein in der zweiten Halbzeit 20 Fehlversuche. „Zehn davon waren 100-prozentige Chancen“, sagt Nagel. So kamen die Gäste wieder heran und verkürzten am Ende noch auf 24:27 ohne Brambauer jedoch noch ernsthaft von der Siegerstraße abzubringen.

Welski/Karanski - Benden 2, Sporbeck 4, Bangemann 1, Wolke 5, Eder 8/4, p. Langmann 1, Stroscher 5, Pape 1, L. Langmann, Novak, Schmiedel, Abel  

Der Start verlief für die LSVer etwas holprig. Mit 6:9 lagen die Lüner hinten. Erst als Trainer Jürgen Weber, der selber mitspielte, eine Auszeit nahm, lief es besser. Der LSV fuhr jetzt schnelle Konter und drehte bis zur Pause richtig auf. Mit vier Toren Vorsprung ging die Weber-Sieben in die Kabine. Auch nach den Seitenwechsel hielt der LSV das Tempo hoch und war beim 25:16 (45.) zehn Tore in Führung. „Das war die Partie eigentlich schon entschieden“, so Weber, der danach in der Abwehr experimentierte und häufig wechselte, sodass alle Spieler Anteil am Sieg haben konnten. Nächste Woche hat der LSV aufgrund des Rückzugs von Hamm spielfrei. Danach sind ferien. „Wir ziehen im Training durch, bleiben im Saft“, so Weber zur Zwangspause.

Bülhoff/Hangebrock - Hadac 2, Baggemann 4, Lamek 1, Gores, Lühring 4, Seeger 5, Schünemann , Weber 10/4, Lasdowski 2, K. Maurer 1, P. Maurer 2, Kirchner, Gärtner

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