SV Lünen und SGW II kratzten beide am Aufstieg

Wasserball-Rückblick

Die heimischen Wasserballclubs haben die Saison beendet. Die dritte Mannschaft der SGW SC RE/SV Brambauer kann dabei auf eine starke Spielzeit zurück blicken - Platz vier in der Verbandsligs und Platz drei in der Aufstiegsrunde können sich sehen lassen. Und auch Ligakonkurrent SV Lünen kann zufrieden sein. In der Aufstiegrunde belegte das Team Platz vier. Ein Rückblick.

BRAMBAUER/LÜNEN

von Von Mats Gärtner

, 01.08.2011, 13:36 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wasserball-Verbandsliga SGW SC RE/SV Brambauer III Die dritte Mannschaft der SGW lieferte eine geniale Spielzeit ab. Die erste Saison nach der Zusammenlegung beendete die Startgemeinschaft mit dem vierten Platz und Rang drei in der Aufstiegsrunde. "Wenn ich mir das Ergebnis anschaue, muss ich sagen: Ich bin total zufrieden!", strahlt Trainer Kristian Berg."Am Anfang hat natürlich recht wenig zusammengepasst, das Team musste sich erst mal finden." So fehlte Timing und Abstimmung bei den Spielkonzepten. "Salopp gesagt wusste keiner so recht, was er zu tun hatte", schmunzelt Berg.

Das große Aufbäumen kam dann nach der 6:26-Klatsche gegen Steinhagen. "Von da an lief es auf einmal", so Berg. Die SGW hat in der Saison jeden Gast, den sie empfingen, abgefertigt. Nicht ein Spiel wurde zuhause verloren. "Das ist schon große Klasse. Die ein oder anderen Routiniers lassen sich natürlich unter der Woche schwer dazu bewegen, lange Auswärtsfahrten auf sich zu nehmen. Hätten wir das Ziel 'Aufstieg' ausgeschrieben, wäre sicher etwas drin gewesen. Ich bin gespannt, wie die nächste Spielzeit verläuft", ist Berg rundum zufrieden mit seinen Schützlingen.SV Lünen

Ligakonkurrent SV Lünen beendete die Saison auf dem zweiten Rang. Lediglich gegen Borghorst einmal und gegen Hohenlimburg zwei mal ließen die Lüner Federn. Das Team um Trainer Jens Blomenkemper schnitt bei der anschließenden Aufstiegsrunde zur Oberliga dann als Vierter ab.

Am Anfang der Saison fehlte der jungen Truppe noch die Abgebrühtheit, so wurden beide Spiele gegen Hohenlimburg nur knapp verloren (11:12, 10:11). Mit ein wenig mehr Routine wäre es durchaus drin gewesen, diese Duelle für sich zu entscheiden und den Aufstieg klarzumachen. Anfang dieser Spielzeit setzte sich der SV Lünen ein Zwei-Jahres-Ziel: Aufstieg. Im ersten Jahr haben die Akteure schon bewiesen, dass sie sich damit keinesfalls übernommen haben. Vielleicht ist es nun im nächsten Jahr möglich, die Tür zur Oberliga zu öffnen.

Somit sind die Lüner zwar stolz auf die Vizemeisterschaft der Verbandsliga, allerdings noch nicht zu hundert Prozent zufrieden. Es soll in die Oberliga.

 

 

 

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