SV Lünen unterliegt trotz guter Leistung

Wasserball: 2. Liga

Wasserball-Zweitligist SV Lünen hat am Sonntagmittag in Krefeld die Chance verpasst, im Kampf um den Klassenerhalt für eine Überraschung zu sorgen. Bei der zweiten Mannschaft des Erstligisten Bayer Uerdingen hatte das Team von Olaf Bispinghoff mit 9:14 das Nachsehen.

LÜNEN

, 31.01.2016, 18:53 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zwei Treffer erzielte Tobias Grochla bei der 9:14-Niederlage des SV Lünen gegen Bayer Uerdingen II.

Zwei Treffer erzielte Tobias Grochla bei der 9:14-Niederlage des SV Lünen gegen Bayer Uerdingen II.

Wasserball-2. Liga Bayer Uerdingen II - SV Lünen 14:9 (2:3, 3:2, 5:2, 4:2)

Vor dem Keller-Derby gegen die SGW Rote Erde/SV Brambauer am kommenden Sonntag (19 Uhr, Lippe Bad, Konrad-Adenauer-Straße 28, Lünen) ist der SVL weiter Tabellenachter, punktgleich mit der SGW. Beide Teams haben einen Sieg aus fünf Spielen. Uerdingen hingegen festigte mit dem Sieg gestern den fünften Tabellenplatz.

Die Lüner waren gut ins Spiel gestartet. Jens Borgschulze und Tobias Stähler drehten einen 1:2-Rückstand zur 3:2-Führung nach dem ersten Viertel. Das ungewohnt große Becken in Krefeld bereitete den Lünern wenig Probleme. Dabei hatte der SVL das geplante Trainingsspiel am Donnerstagabend zur Eingewöhnung bei der SGW Solingen/Wuppertal aufgrund zahlreicher erkrankter Spieler noch absagen müssen. „Dennoch haben wir das gut gelöst“, sagte Bispinghoff.

Tobias Grochla sorgte im zweiten Abschnitt für das 4:2, das 5:4 durch Max Harder war aber die letzte Lüner Führung. „Wir haben uns in der Folge zu sehr auf das Uerdingener Spiel eingelassen“, so Bispinghoff. Der Gastgeber war körperlich überlegen, dennoch suchten die Lüner die direkten Duelle. „Wir haben unsere schwimmerische Linie nicht mehr durchgezogen“, sagte der SVL-Coach.

Auf das Derby fokussieren

Die Folge: Am Ende des dritten Abschnitts lag die Bayer-Reserve beim 10:7 mit drei Treffern vorne. Für eine Wende im Schlussviertel fehlte den Gästen die nötige Kraft. „Die erkrankten Spieler hatten nicht die Luft, vier Viertel durchzuspielen. Zudem haben einige mit Rücken- und Nackenschmerzen zu kämpfen“, so Bispinghoff, der betont: „Dafür haben wir ein wirklich gutes Spiel gezeigt.“ Mit einem volleren und besser aufgestellten Kader, so Lünens Trainer, wäre mehr möglich gewesen.

Jetzt gelte es für seine Mannschaft, sich auf das auch tabellarisch wichtige Derby zu fokussieren. „Dann bin ich sicher“, so Bispinghoff, „dass wir in unserem Becken eine Chance haben.“

TEAM UND TORE SVL: Möllmann, Koschmieder - A. Borgschulze 2, Hunke, T. Grochla 2, Bardmann, M. Harder 2, Muhlberg, J. Harder, Schmälzger, Götze, J. Borgschulze 1, Stähler 2

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