SVL und SGW auswärts im Einsatz

Wasserball: 2. Liga

Der 16:8-Erfolg im ersten Heimspiel gegen Iserlohn hat Wasserball-Zweitligist SV Lünen einen gelungenen Saisonstart beschert. Ohne jeden Druck fährt der Tabellenvierte am Samstag zum Tabellendritten und Meisterschaftsfavoriten SV BW Bochum. Ligakonkurrent SGW Rote Erde/SV Brambauer ist als Schlusslicht am Samstag beim Tabellenachten Düsseldorfer SC gefordert.

LÜNEN

, 01.12.2016, 16:13 Uhr / Lesedauer: 2 min
Julian Feldmann steuerte zwei Treffer bei.

Julian Feldmann steuerte zwei Treffer bei.

Wasserball: 2. Liga SV BW Bochum - SV Lünen Samstag, 18.15 Uhr, Hustadtring 157, Bochum

Die Bochumer sind prominent besetzt. Die früheren Erstliga-Spieler Raul Diakon, Till Rohe und Vlad Kapsa waren bereits vergangene Saison im Becken. In Daniel Grohs ist jetzt noch ein erfahrener Center hinzugekommen. Grohs hatte mit Schulterproblemen zu kämpfen, hat den Erstligisten ASC Duisburg verlassen, um bei Zweitligist Bochum etwas kürzer treten zu können. „Vergangene Saison hatte Bochum sieben gute Spieler, dann wurde es weniger. Jetzt haben sie neun oder zehn Spieler auf diesem Niveau“, sagt Lünens Trainer Olaf Bispinghoff. „Wenn so erfahrene Kräfte regelmäßig beim Training sind, werden die anderen Spieler automatisch auch besser.“

In Bochum erwarte das Lüner Team eine völlig andere Begegnung als gegen Iserlohn. „Zumal wir aufs große Becken müssen“, sagt Bispinghoff. Gegen Iserlohn habe die Mannschaft „aber schon viele Kleinigkeiten richtig gemacht“, sagt der Coach. „Auch kämpferisch war das nicht schlecht.“ Viele Spieler hatten unter der Woche mit Erkältungen zu kämpfen. Für Bispinghoff kein Problem: „Wichtig ist, dass wir uns weiterentwickeln. Das wird uns mit dem Spiel in Bochum gelingen.“

Düsseldorfer SC - SGW Rote Erde/SV Brambauer Samstag, 17.30 Uhr, Europaplatz 1, Düsseldorf

Die erste Chance auf Punkte haben die Zweitliga-Wasserballer der SGW Rote Erde/SV Brambauer verpasst. Die Mannschaft von Trainer Björn Blank, die vor der Saison einen großen personellen Aderlass verkraften musste, verlor mit 6:7 bei Aufsteiger Iserlohn. Am Samstag muss die SGW erneut auswärts ran. Diesmal in Düsseldorf allerdings „als ganz klarer Außenseiter“, betont Blank. Zwar stehen die Rheinländer mit derzeit 1:3-Punkten nur zwei Plätze über der SGW. In der vergangenen Saison landete der Düsseldorfer SC jedoch im sicheren Mittelfeld. Gleichwohl müsse die SGW laut Blank auch „mutig nach vorne spielen. Es bringt nichts, wenn wir uns verstecken“

Das Derby der Reserveteams

Die Reservemannschaften des SV Lünen und der SGW Rote Erde/SV Brambauer treffen derweil am Sonntag (19.15 Uhr, Konrad-Adenauer-Straße 28, Lünen) im Lippe Bad zum Verbandsliga-Derby aufeinander. Lünens Trainer Olaf Bispinghoff rechnet mit einem offenen Duell. „Die Tagesform wird entscheiden“, sagt er.

Kristian Berg, Trainer der SGW-Reserve, sieht die Favoritenrolle beim Gastgeber: „Das kleine Becken im Lippe Bad spricht klar für Lünen.“ Zudem habe seine Mannschaft mit einigen Abgängen zu kämpfen, das Team sei noch in der Findungsphase. „Wir fahren aber auch nirgendwo hin, um absichtlich zu verlieren“, sagt Berg.

Heimvorteil

Mit einem Sieg und einer Niederlage steht de SGW II auf Rang fünf. Der SV Lünen II ist mit einem Sieg und einem Remis Tabellenvierter. Hendrik Bardmann, Kapitän der Lüner Reserve, setzt mit seinem Team auf den Heimvorteil: „Auch durch die gute Unterstützung durch das Publikum. Zeigen wir die gleiche Leistung wie in den bisherigen Spielen, sollte es mit einem Sieg klappen.“ 

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