Teams zieht es in den Kreis Münster/Warendorf

Auflösung des Fußbalkreises

Der Fußball-Kreis Lüdinghausen löst sich auf. Jetzt geht es darum, in welche Kreise die 19 Klubs wechseln. Deshalb hat der SuS Olfen alle Vereine in der vergangenen Woche zu einem Sondierungsgespräch eingeladen. Viele Klubs liebäugeln mit dem Kreis Münster/Warendorf. Für Alstedde kommt Unna/Hamm in Frage.

LÜNEN

, 11.09.2014, 20:39 Uhr / Lesedauer: 2 min

Fest steht, dass jeder Klub sich einen eigenen Kreis aussuchen kann. Bis auf Stockum waren in Olfen alle Vereine anwesend. "Für uns war die Sitzung nicht interessant, weil bei uns feststeht, dass wir in den Kreis Unna/Hamm wechseln werden", sagt Stockums Vorsitzender Josef Holtrup. Auch für Alstedde ist ein Wechsel in den Kreis Unna/Hamm wahrscheinlich.Wahlrecht bei der Jugend Gast war auch Willy Westphal, der Vorsitzende des Kreises Ahaus/Coesfeld. Westphal sagte, dass das keine Werbeveranstaltung gewesen sei. Er habe nur die Bedingungen des Kreises Coesfeld vorgestellt. So teilte er mit, dass jedes Team seine Klassenangehörigkeit behalten könne. "Wer heute im Kreis Lüdinghausen in der A-Liga spielt, wird das auch bei uns machen", so Westphal. Der Kreis Ahaus/Coesfeld hat zwei A-Ligen. Die Lüdinghauser Teams würden in eine Staffel eingruppiert werden. Westphal erklärte zudem, dass die Vereine im Jugendbereich ein Wahlrecht hätten, ob sie in der A-, B- oder C-Liga spielen wollen. In den B- und C-Ligen könne gewährleistet werden, dass die Teams aus dem Kreis Lüdinghausen in eine Gruppe kommen, damit die Fahrten minimiert werden. In der A-Liga nicht. Für den Kreis Ahaus/Coesfeld haben sich bislang nur der SuS Olfen, Westfalia Vinnum und Union Lüdinghausen ausgesprochen. VfL Senden, BW Ottmarsbocholt, SV Herbern, Davaria Davensberg und der TuS Ascheberg haben mehrfach betont, dass Münster/Warendorf ihr Favorit sei. Aber auch SC Capelle, FC Nordkirchen und SV Südkirchen können sich einen Wechsel in diesen Kreis gut vorstellen.

Kandidat Nummer neun ist jetzt der Werner SC. "Wir haben den Herbernern gesagt, dass es unser Wunsch ist, weiter mit ihnen in einem Kreis zu spielen", sagt Wernes Fußball-Chef Thomas Overmann (Foto). Doch was macht Eintracht Werne? Zieht es den Klub nach Unna/Hamm, gäbe es keine Derbys mit dem WSC mehr. Eintrachts Vorsitzender Harald Wolfarth lässt keine Tendenz erkennen. Er stellte klar, dass nur die Kreise Unna/Hamm und Münster/Warendorf zur Debatte stünden. Die Vorsitzenden dieser Kreise, Norbert Reisener (Münster) und Horst Weischenberg (Unna), stellen sich am Montag, 22. September, im Herberner Sportheim den Vereinen vor.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt