Trainer Björn Grüter (36) trifft mit dem VfL Brambauer auf seinen Ex-Klub SuS Oberaden II

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Besonderes Duell für Björn Grüter gegen seinen alten Verein? Der Trainer des VfL Brambauer wiegelt ab. Viel Wissen dürfte ihm gegen sein Ex-Team aber helfen.

Brambauer

, 24.10.2019, 18:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für Björn Grüter, Trainer des Handball-Landesligisten VfL Brambauer, ist der fünfte Spieltag sicherlich ein ganz besonderer. Am Samstag empfängt Brambauer den Aufsteiger SuS Oberaden II um 19 Uhr in der heimischen Sporthalle (Diesterweg 7a, Lünen). Die Mannschaft, die Grüter zuletzt noch trainierte.

Große Emotionen zeigt Grüter aber nicht: „Es fühlt sich nicht groß anders an. Das Einzige ist, dass ich diese Mannschaft vielleicht besser kenne als alle anderen aus der Liga.“

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Grüter war vier Jahre lang Coach beim SuS Oberaden II, legte nach Unstimmigkeiten das Amt aber nieder. Mit dem SuS II spielte Grüter jahrelang in der Bezirksliga oben mit. Oberaden II schaffte dann zuletzt den Sprung in die Landesliga in der vergangenen Saison. Grüter kennt den Verein bestens, kennt sein altes Team auch in- und auswendig: „Oberaden spielt mit sehr viel Tempo. Da müssen wir auf jeden Fall gegenhalten.“

Keine Fehler erlauben

Der 36-Jährige wird seinen VfL auf Oberaden II bestens einstellen. Er wird seine Spielweise aber nicht komplett auf den Gegner anpassen: „Wir müssen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken. Wir müssen diszipliniert agieren und dürfen uns nur wenige Fehler erlauben. Dann wollen wir mal schauen, wer als Sieger vom Feld gehen wird.“

Der VfL-Coach schätzt diese Partie als sehr schwierig ein, schließlich hat der SuS II als Aufsteiger in dieser Saison schon gute Spiele gezeigt. Die Grün-Weißen stehen mit 3:5-Punkten auf Rang zehn, während Brambauer mit 4:4-Zählern Achter ist. „Oberaden hat eine starke Mannschaft, die in dieser Liga gut aufgehoben ist. Ich erwarte ein enges Spiel“, so Grüter.

Die Langzeitverletzten Jonas Lüke und Burak Kurt fehlen. Ansonsten hat Grüter zum ersten Mal in dieser Saison alle Mann an Bord. „Das ist von Vorteil. So können wir viel durchwechseln und das Tempo hochhalten. Das müssen wir gegen Oberaden auch“, sagt Grüter.

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