Trainer Bolst kämpft um erfolgreichen Neuaufbau

BW Alstedde

Sportlich läuft es beim A-Ligisten BW Alstedde nicht rund. Platz elf und die 3:5-Klatsche in Ottmarsbocholt haben Spuren hinterlassen. Auch Trainer Andreas Bolst - als Heilsbringer zu den Blau-Weißen zurückgekehrt - sieht den Ernst der Lage. Doch Aufgeben ist seine Sache nicht.

von Von Bernd Janning

, 19.10.2011, 21:32 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sehr nachdenklich: BW Alsteddes Coach Andreas Bolst (l.), hier mit dem langjährigen Betreuer Jürgen Hönig, befindet sich in der schwierigsten Situation seiner Trainer-Laufbahn bei BWA.

Sehr nachdenklich: BW Alsteddes Coach Andreas Bolst (l.), hier mit dem langjährigen Betreuer Jürgen Hönig, befindet sich in der schwierigsten Situation seiner Trainer-Laufbahn bei BWA.

Konsequenzen sind noch kein Thema. Denn Alstedde löste die erste absolute Pflichtaufgabe in Seppenrade mit einem 2:0-Sieg. Bolst lässt sich durch diesen Dreier aber nicht von der misslichen Lage ablenken. Für ihn darf auch Sonntag in Ascheberg II nicht verloren werden. Bolst: „Ascheberg gehört zu den Teams, gegen die wir die Punkte holen müssen.“ Und er warnt: „Eine junge Truppe. Es wird nicht leicht.“ Noch schwerer wird es in den folgenden Begegnungen bei Spitzenreiter Wethmar, bei Top-Team Herbern II und, nach dem Heimspiel gegen Bork II, gegen die Erste der Borker.

Für den Trainer gehören diese Mannschaften zu den stärksten der Liga. Der Übungsleiter: „Holen wir gegen Wethmar und Herbern Zähler, sind das Bonuspunkte, die wir nicht auf der Rechnung haben.“ Familie, Job, seit 2009 Scouting für den 2.-Ligisten Union Berlin, BW Alstedde – Bolst erlebte zuletzt eine Mehrfachbelastung. „Ab sofort plane ich kurzfristiger, blicke nur bis zur Winterpause. Neben Job und Familie steht dabei BW Alstedde ganz klar im Vordergrund.“

Bolst, der Hoffnungsträger, der in seiner ersten Amtszeit mit Alstedde von der B- bis in die Bezirksliga aufstieg. Kaum weg, war Alstedde aus der Bezirksliga weg. Wieder zurück, sahen viele in ihm den Heilsbringer, schraubten die Erwartungen sehr hoch. Nicht unbedingt Heilsbringer, sondern Former eines hungrigen Teams, das kann er mit "Co" Audehm noch werden, wenn seine neu aufgestellte Elf sich gefunden hat. Das hofft auch der Vorstand um Vorsitzenden Joachim Greger: „Wir schauen erst einmal bis zur Winterpause. Wir sind mit der Arbeit des Trainerduos nicht unzufrieden. Wir wägen aber alles ab.“ Bolst und Audehm haben noch einen Vertrag bis Ende der Saison.

Lesen Sie jetzt