VfB besiegt Preußen im Derby mit 3:1

Live-Ticker

Verkehrte Welt in Horstmar: Während der siegreiche Trainer Andreas Roch vom VfB Lünen sauer über die Leistung seiner Truppe war, zeigte sich Preußens Coach zufrieden mit der Einstellung seiner Mannschaft. Zuvor hatte der VfB das Derby in der Fußball-Kreisliga A DO3 mit 3:1 für sich entschieden. Der Live-Ticker zum Nachlesen.

LÜNEN

von Von Steven Roch und Dirk Lichte

, 23.10.2011, 17:01 Uhr / Lesedauer: 3 min
VfB besiegt Preußen im Derby mit 3:1

Kevin Wange - Christopher Weis (89. Steffen Bittner), Daniel Skubbich, Patrick Klink, David Menberg, Matthias Klemt (57. Darius Senczuk), Michael Steinhofer, Oliver Hilkenbach, Sebastian Drews, Aykut Isik (46. Andre Richter), Christian Kersting.

Manuel Vitte (Dortmund)

ca. 180

0:1 Hilkenbach (12.), 0:2 Steinhofer (21.), 1:2 S. Serges (42.), 1:3 Hilkenbach (FE. 75.)

Hiltawski (Preußen 68. wegen wiederholtem Foulspiel), Kaya (Preußen 74. wegen wiederholtem Foulspiel)

Ein verdienter Derby-Sieg für den VfB. Trainer Andreas Roch ist trotz des Sieges allerdings sauer über die Leistung seiner Schützlinge. Mit dem Sieg bleibt der VfB weiter Tabellenführer der Kreisliga A Dortmund 3. Die Preußen müssen sich nach der Niederlage wohl nach unten orientieren. Coach Holger Branse war trotz der Niederlage mit der Einstelluzng seiner Mannschaft zufrieden.

Wechsel bei Preußen: Steffen Bittner kommt für Christopher Weis.

Der VfB hat die Partie im Griff und lässt jetzt nichts mehr anbrennen. Die Preußen haben sich aber auch aufgegeben.

David Menberg auf dem Weg zur endgültigen Entscheidung: Er umkurvt den Torwart, sein Schuss wird aber noch auf der Linie geklärt.

: Der gefoulte Oliver Hilkenabch tritt selber an und verwandelt sicher zum

. 3:1 und zwei Spieler mehr - das dürfte die Entscheidung für den VfB sein.

Oliver Hilkenbach rennt in den Starfraum und wird von Sinan Kaya zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter pfeift und zeigt auf den Punkt. Kaya sieht zusätzlich Gelb-Rot.

nach Foul an Michael Steinhofer.

Die Partie ist etwas verflacht, beide Mannschaften tun sich nicht viel und spielen sich auch keine Chancen heraus.

Nächster Wechsel beim VfB: Darius Senczuk kommt für Matthias Klemt ins Spiel-

Faux-Pas in der VFB-Abwehr, die sich den Ball gegenseitig abnimmt. Ein Preußen-Spieler schnappt sich den Ball und läuft allleine aufs Tor, kann aber noch abgefangen werden.

Steinhofer ist völlig frei im Starfraum, auch Keeper Mytzka ist schon geschlagen. Doch irgendwie ist Steinhöfer zu schläfrig und lässt sich den Ball noch vom Fuß nehmen.

Beim VfB kommt Andre Richter für Aykut Isik.

Insgesamt geht die Führung zur Halbzeit in Ordnung, da der VfB in der ersten halben Stunde mehr investiert hat. Nach dem 0:2 ist Preußen aber zurück gekommen und hat eine Chance zum Anschlusstreffer genutzt. Hier ist noch allles drin.

Das wäre beinahe der Ausgleich gewesen, aber Sinan Kaya trifft aus 30 Metern nur die Latte.

Ein Freistoß von Wiggers aus 25 Metern kommt in den Strafraum und Simon Serges köpft zum 1:2 ein. Keine Abwehrchance für VfB-Keeper Wange.

Preußen versucht jetzt nach dem 0:2 etwas mehr nach vorne zu machen, kommt aber zu keinen echten Torchancen.

Nach dem 2:0-Rückstand wirken die Preußen, die zuvor ebenbürtig waren, doch etwas verwirrt.

Wieder ist es ein Freistoß, der beim VfB zum Erfolg führt: Hilkenbach schlägt den Freistoß in den Strafraum, Preußens Abwehr spekuliert auf Abseits, Michael Steinhofer nutzt die Konfusion in der Abwehr und trifft zum 2:0.

Eine ausgeglichene Partie bislang. Dennoch ist der VfB dank der Cleverness von Hilkenbach mit 1:0 vorne.

Ein Freistoß aus gut 20 Metern. Während Preußens Keeper Mytzka noch die Mauer stellt, gibt Schiedsrichter Vitte den Ball frei. Hilkenbach nutzt die Situation aus und trifft zum 1:0.

Steinhofer vom VfB setzt sich im Strafraum durch, wird bedrängt und erheblich am Abschluss gestört. Hätte man auch abpfeifen können, der Schiri lässt aber weiterspielen. 

Die Derby-Gegner kennen sich in- und auswendig: Viele Spieler waren für beide Farben aktiv. Vor der Partie haben beide Teams mit Personal-Problemen zu kämpfen.

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