VfB-Coach trotz Tabellenführung unzufrieden - SuS blickt nach bitterer Pleite nach vorne

Fußball-Kreisliga A

Der VfB Lünen bleibt nach dem Sieg im Derby der Fußball-Kreisliga A Dortmund Tabellenführer. Trotz dieses Erfolgs ist Trainer Roch nicht ganz zufrieden. Unzufrieden ist auch Frank Lewandowski, Trainer des SuS Oberaden, nach der bitteren Niederlage vom Wochenende. Die Stimmungslage der heimischen A-Ligisten im Blick.

LÜNEN

von Von Marcel Bolst

, 25.10.2011, 17:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
VfB-Coach  trotz Tabellenführung unzufrieden - SuS blickt nach bitterer Pleite nach vorne

ist die Stimmung nach dem vergangen Derby-Sieg weiter gut, auch wenn Trainer Andreas Roch mit der Leistung seines Teams zuletzt nicht gänzlich zufrieden war. "Wir haben nicht das abliefern können, was wir uns eigentlich vorgenommen haben, auch wenn der Derby-Sieg natürlich verdient war", so Roch. Dennoch blickt er trotz einiger Ausfälle optimistisch auf den kommenden Spieltag, an dem sich der BV Lünen beim derzeitig unangefochtenen Spitzenreiter beweisen muss.

Bei den

herrscht unterdessen nach der Niederlage gegen eben jenen VfB ernüchternde Stimmung und fleißiges Rätselraten. "Wir werden uns gemeinsam hinsetzen und die Situation nüchtern analysieren und die Fehler aufzudecken, damit wir unser Saisonziel nicht aus den Augen verlieren", verspricht Trainer Holger Branse. Dieses ist mit ein Platz zwischen Rang sechs und neun angesichts der derzeitigen Leistungen ziemlich optimistisch ausgelegt. Bei den Spielern des

steckt die Pleite gegen den direkten Mitkonkurrenten um den Abstieg aus Kirchderne immer noch tief in den Knochen. "Natürlich schmerzt diese Niederlage, aber wir werden jetzt alles tun, um sie aus den Köpfen auszuwaschen", so Trainer Thomas Voigt. Begründet sieht er die prekäre Situation seines Teams derzeit besonders im Personalmangel. "Uns fehlen drei wichtige Stammkräfte, aber wir werden alles tun um uns schon am nächsten Spieltag aus dem Abstiegssumpf herauszuziehen", sagt Voigt.

Der

zeigt sich nach der Niederlage gegen Scharnhorst wenig geschockt und hat das Spiel innerlich schon abgehakt. Jedoch nimmt Trainer Thorsten Heimann seine Mannen trotz personeller Knappheit auch nicht gänzlich in Schutz: "Mir hat einfach der Siegeswillen gefehlt." Ligakonkurrent und kommender Gegner

blickt dagegen positiv auf die kommenden Aufgaben. Nach dem guten Auftritt seiner Mannschaft am letzten Spieltag traut Coach Milan Mikuljanac ihr auch gegen Brambauer einen Sieg zu, auch wenn er durchaus Respekt vorm Gegner zeigt und betont, dass jeder jeden schlagen könne. Beim

herrscht trotz der 0:2-Niederlage gegen Sölde und weiter null Punkten auf dem Konto derweil weiter eher Aufbruchsstimmung. Der Sportliche Berater Peter Serges hat das Team noch längst nicht aufgegeben. „Ich hab einen guten Auftritt meines Teams gesehen und glaube das wir unsere Ziele in der Rückrunde noch erfüllen können.“ Beim

herrscht nach der nicht eingeplanten Niederlage vom vergangenen Wochenende in der Kreisliga A UN/HAM 2 ernüchterte Stimmung. Jedoch hatte die Pleite dabei laut Trainer Frank Lewandowski viele Väter. "Es kam einfach alles zusammen Unvermögen, Pech und der Platz hätte auch besser sein können", so Lewandowski. Bereits vor dem Spiel hatte Lewandowski ein flaues Gefühl im Magen: "Bei so einem Gegner wird es immer schwierig, wenn man das Spiel nicht frühzeitig entscheidet." Nach dieser bitteren Niederlage heißt es jetzt den Fokus auf die kommende Partie zu legen um das verloren gegangene Spiel bereits am kommende Spieltag gegen VfK Weddinghoffen II zu revidieren, um weiter die Chance auf die Meisterschaft offen zu halten.

Auch beim

ist die Stimmung nach dem eher als Niederlage aufgefassten Unentschieden vom vergangenen Wochenende zu Hause gegen den Kamener SC eher gedämpft. Dennoch macht Trainer Erik Sobol seinen Jungs spielerisch überhaupt keine Vorwurfe. "Wir haben das Spiel klar dominiert, konnten die Überlegenheit jedoch nicht in genügend Tore ummünzen. Der KSC war höchstens über zwei, drei Konter gefährlich", so Sobol. In Abstiegsgefahr sieht er seine Mannschaft trotz zuletzt zwei Niederlagen und daraus resultierend nur noch vier Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz nicht. "Die Mannschaft ist intakt, da mache ich mir für die Zukunft keine Gedanken."

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