VfB geht in Hörde unter – alle Ergebnisse

Fußball-Kreisligen A

Der VfB Lünen hat am zweiten Spieltag beim Hörder SC eine bittere 1:6-Niederlage hinnehmen müssen. Auch die Preußen und die Brambauer-Reserve konnten nicht punkten. Alle Ergebnisse der Lüner Kreisligisten finden Sie hier in der Übersicht.

LÜNEN

, 24.08.2014, 17:43 Uhr / Lesedauer: 4 min
Der VfB Lünen (weiß), hier beim Mita-Cup, ist am Sonntag beim Hörder SC gefragt.

Der VfB Lünen (weiß), hier beim Mita-Cup, ist am Sonntag beim Hörder SC gefragt.

Lemke - Woestmann, Ahland, Siegerink, Karanlik, Wisse (29. Frenztel), Höfig (73. Küffhausen), Klönne, Rekowski (73. Fischer), Garcia, Grundmann

1:0 (7.), 2:0 (45.), 2:1 Grundmann (50.), 3:1 (53.), 4:1 (62.), 5:1 (67.), 6:1 (74.) - Rote Karte: Klönne, Notbremse

Die Lünen-Süder starteten ordentlich in die Partie, zwei Abseits verdächtige Gegentore machten den 08ern jedoch einen Strich durch die Rechnung. Nach der Pause stellte Coach Michael Schlein um. Der VfB sollte nun mutiger nach vorne spielen. Mit dem 0:3 wurden die Süder jedoch abermals kalt erwischt, ließen danach die Köpfe hängen. Hörde hatte darauf ein leichtes Spiel. Das Freistoß-Tor durch Enrico Christal war nur noch Ergebniskosmetik. Schlein: „Der Schiedsrichter hat eine solide Leistung gezeigt, doch mit Abseits hatte er es nicht so. Es lag aber nicht am Schiri, dass wir verloren haben. Wir sind nicht gut in die Zweikämpfe gekommen.“

Lemke - Grass (46. Klink), S. Weis, Fluder, C. Weis, Sohlich (70. Bronheim), Drews, Kwiatkowski, Riepert (46. Mantei), Christal, Krziwanek

1:0 (8.), 2:0 (35.), 3:0 (47.), 4:0 (62.), 4:1 Christal (65.), 5:1 (80.), 6:1 (85.)

Der Gastgeber agierte vorwiegend mit langen Bällen. Einer der langen Bälle führte zum frühen Rückstand (8.). Nachdem Ojo von den Beinen geholt wurde, traf Kruse per Strafstoß zum Ausgleich. Mengede glückte jedoch die erneute Führung. Als Dustin Serges ins eigene Tor traf, schien die Partie gelaufen. Der eingewechselte Schinck brachte die Preußen nochmals heran, doch ein von Meier verursachter Elfmeter brachte die endgültige Entscheidung - Strafstoß 4:2 (71.). 

Glaap - Schulz, M. Juwig, Meier, Ojo, Kruse, Hiltwawski, Kleine-Bernink (56. Schinck), Lieder (58. Szczepanski), D. Serges, S. Serges

1:0 (8.), 1:1 Kruse, FE (18.), 2:1 (36.), 3:1 D. Serges, ET (55.), 3:2 Schinck (56.), 4:2 FE (71.)

Fünf ehemalige A-Jugendliche standen beim BVB auf dem Feld. Diese kämpften zwar aufopferungsvoll, agierten oft aber auch nervös und hektisch. So kassierte Brambauer in der 18. Minute durch einen Konter nach eigenem Freistoß das 0:1. Davor waren die Schwarz-Weiß-Roten überlegen, verloren nun aber kurz den Faden. Sturmat über rechts bereitete mit seinem Querpass das verdiente 1:1 durch Szewczyk vor (29.). Torben Nadolny verpasste mit seinem Pfostenschuss die Führung. Fast im Gegenzug führte ein Missverständnis in der Brambauer Abwehr zum 1:2-Rückstand. Zwar warfen die Gastgeber noch einmal alles nach vorne, doch mit dem 1:3 in der Nachspielzeit war alles entschieden. 

Ceran - Fidan, Sturmat, Plewnia, Basdorf (69. Stolzenhoff), Lehmann (56. Pott), Klemt, Nadolny, Szewcyk, Banna (60. Ölmez), Türpe

0:1 (18.), 1:1 Szewcyk (29.), 1:3 (53.), 1:3 (90.)

Der TuS war zunächst auf Augenhöhe mit dem Gast aus Kamen. Gute Tormöglichkeiten gab es auf beiden Seiten. Oliver Hilkenbach vergab die große Chance zur TuS-Führung. Nach einer guten halben Stunde ging er alleine auf das VfL-Tor zu und schob den Ball am Tor vorbei. Rund zehn Minuten später machten es die Gäste besser und gingen mit 1:0 in Führung. Für die zweiten 45 Minuten nahm sich Niederaden einiges vor – mit Erfolg. Direkt nach Wiederanpfiff traf Kevin Genter zum Ausgleich. Mit zunehmender Spieldauer jedoch machten sich konditionelle Schwächen bemerkbar. Der VfL nutzte  Dominanz sein aus. Nach dem 1:2 und 1:3 hatten Fabian Kowalski und David Brammann zwar noch gut Chancen. Für einen Punktgewinn reichte es jedoch nicht mehr.

Möller - Genter, Neus, Williamson (64. Schulze Beckinghausen), Thomala, F. Hans, Funke, Linz (60. Müller), Hilkenbach (72. Brammann), D. Hans, Kowalski

0:1 (40.), 1:1 Genter (46.),

Das 4:3 bei Titelkandidat Holzwickede war verdient, da die Gäste über weite Phasen die Begegnung bestimmten. Die U23 störte die SG früh, die Gastgeber hatten große Probleme. Immer wieder waren es Max Hane und Max Strecker, die die Bälle eroberten. So auch beim 1:0: Über Umwege gelangte die Kugel zu Alex Lohölter, der aus 17 Metern traf (5.). Nur drei Minuten später verwandelte Hane einen Freistoß, ehe Alex Podszuck (Foto) auf Zuspiel von Hane das 3:0 erzielte (11.). Mit der Auswechslung von Podszuck (Leistenprobleme) kam ein leichter Bruch ins Spiel. Bayram Esers 4:1 schien die Entscheidung zu bedeuten, in der Schlussphase musste das junge Wethmarer Team aber noch einmal zittern. „Das Ergebnis geht aber absolut in Ordnung“, sagte Erling.

Heinrich - N. Rath, Strecker, M. Hane (66. Anderson), Podszuck (19. N. Lohölter), Eser (73. Pella), Zimmermann, Evermann, J. Rath, Selbstaedt, A. Lohölter

0:1 A. Lohölter (5.), 0:2 M. Hane (8.), 0:3 Podszuck (11.), 1:3 (56.)., 1:4 Eser (64.), 2:4 (72.), 3:4 (84.)

Die Blau-Weißen zeigten in beiden Halbzeiten zwei komplett verschiedene Gesichter. In den ersten 45 Minuten spielte BWA gut. „Da haben wir genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, sagt Spielertrainer Kadir Kaya. Ein frühes Eigentor vom SVS, sowie ein Treffer von Murat Büyükdere sorgten für eine komfortable Gäste-Führung. Mit dem Wiederanpfiff ließen sich die Alstedder komplett hinten hineindrücken. Das Team vom Heikenberg machte leichtsinnige Fehler und nahm kaum noch die Zweikämpfe an. Die Alstedder Spielkontrolle war futsch, der Anschlusstreffer und Ausgleich schnell gefallen. In der Schlussphase sah Büyükdere eine unnötige Gelb-Rote Karte. Der Gegentreffer zum 2:3 in der Nachspielzeit vervollständigte eine rabenschwarze zweite Halbzeit der Kaya-Elf. 

E. Ekici, Tikici, Lohietz, Kuhne (80. Turan), Halilovic (51. Stojak), Paarmann, Kaya, A. Ekici, Acikgöz, Büyükdere, Milinkovic (71. Deniz)

0:1 (10./Eigentor), 0:2 Büyükdere (42.), 1:2 (55.), 2:2 (77.), 3:2 (90.)

Gelb-Rot gegen Büyükdere (87./Meckern und Handspiel)

Spieletrainer Patrick Osmolski zeigte sich unzufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft. „Von den Chancen her hätten wir gewinnen müssen“, so Osmolski, der selbst das 0:1 per Kopf hätte machen müssen. Auch Zentgraf und Farinde ließen vor dem Seitenwechsel gute Gelegenheiten liegen. Nach der Pause bestimmte der GSC weiter die Partie. Der Gastgeber operierte vorwiegend mit langen Bällen. Cappenbergs Abwehr um den starken Kaspereit, der Südkirchens Manfredi ausschaltete, stand jedoch sicher. Pech hatte der GSC, dass Farindes direkter Freistoß nur an die Latte ging. Auch Heisigs Kopfball, nach einer Ecke landete nur am Pfosten.

Sperl - Lippke (68. Kneip) , Kaspereit, Ressemann, Farinde, Strecke, Stiens, Osmolski, Zentgraf, Heisig, Schwartz (82. Wiesmann)  

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