VfL Brambauer deckt gut und zeigt viel Leidenschaft - Grüter-Rückkehr geht aber dennoch schief

VfL Brambauer

Leidenschaftlich war der Auftritt des VfL Brambauer am Samstagabend beim SuS Oberaden II. Am Ende verließen die Brambaueraner trotzdem als Verlierer das Parkett.

Brambauer

, 01.03.2020, 14:05 Uhr / Lesedauer: 2 min
VfL-Trainer Björn Grüter (r.) und die Brambaueraner verloren am Samstag beim SuS Oberaden II.

VfL-Trainer Björn Grüter (r.) und die Brambaueraner verloren am Samstag beim SuS Oberaden II. © Günther Goldstein

Dieses Spiel hatte sich Björn Grüter, Trainer des Handball-Landesligisten VfL Brambauer, sicher anders vorgestellt. Seine Mannschaft unterlag am Samstagabend bei seinem Ex-Team am Römerberg mit 18:23 (11:14). Dabei musste Grüter personell wieder arg umstellen.

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Björn Grüter verließ die Rückkehr am Römerberg mit einer Niederlage. Dass er gerade bei seinem Ex-Team verlor, stört ihn aber nicht: „Es ging um zwei Punkte wie in jedem anderen Spiel auch. Wir haben diesmal leider verloren. Aber nächste Woche geht es für uns weiter“, sagte er.

Personelle Probleme beim VfL

Der VfL Brambauer hatte vor Beginn des Spiels personelle Probleme. Neben den ohnehin schon bekannten Ausfällen stießen noch Keeper Manuel Welski, der zuletzt starke Leistungen zeigte, und Tobias Eder hinzu. Beide mussten kurzfristig wegen einer Grippe absagen. Demnach fielen gleich sieben Spieler aus. Grüter musste reagieren und zog mit David Mross und Tim Artmann gleich zwei Akteure aus der eigenen Zweiten hoch. „Ein Dank an die beiden, die das so kurzfristig eingerichtet haben“, sagte Grüter.

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Trotz der personellen Engpässe kam der VfL Brambauer aber gut ins Spiel und bot dem SuS Oberaden II lange Zeit Paroli. „Wir waren lange auf Augenhöhe, haben bis zum 9:9 und 10:10 mitgehalten“, berichtete Grüter. In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit geriet Brambauer aber in Rückstand, musste zur Pause ein 11:14 hinnehmen.

Durchschlagskraft fehlt

Im zweiten Spielabschnitt fehlte der VfL-Mannschaft die Durchschlagskraft im Angriff. Insgesamt netzte Brambauer nur 18 Mal ein. „Generell sind wenig Tore im Spiel gefallen, was für unsere Deckung auch spricht“, so Grüter. Der Gastgeber erzielte 23 Treffer, sechs davon vom Siebenmeter-Punkt und einige Tore aus der zweiten Welle. „Aus dem gebundenen Spiel heraus hat Oberaden II nur wenig Tore erzielt“, analysierte Grüter.

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„Wir haben mit Leidenschaft versucht, dagegen zu halten. Leider hat es am Ende nicht gereicht. Aber in der nächsten Woche geht es für uns weiter. Da hoffe ich, dass dann ein, zwei Leute mehr im Kader sind“, lautete das Fazit von Grüter.

Landesliga 3

SuS Oberaden II – VfL Brambauer 23:18 (14:11)

VfL Brambauer: Sträde – Richter (1), Wissemann (2), L. Langmann (1), Ziepel (4), Mross, Kurt (6), Gärtner, Artmann, Pape (2), P.Maurer (2/1)

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