VfL Brambauer siegt gegen den BVB glanzlos - Die Ergebnisse

Handball

Mit zwei Treffern gewann der VfL Brambauer am Ende gegen Borussia Dortmund. Die Oberliga-Handballer des SuS Oberaden haben am vorletzten Spieltag ihren ersten Auswärtssieg eingefahren.

Lünen, Brambauer

, 07.04.2019, 19:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
VfL Brambauer siegt gegen den BVB glanzlos - Die Ergebnisse

Im Hinspiel blieb Amelie Neumann noch ohne Treffer. In Dortmund traf sie noch sieben Mal. © Günther Goldstein (A)

Frauen-Verbandsliga 2
Borussia Dortmund III – VfL Brambauer 18:20 (10:10)

Seine VfL-Frauen zeigten sicher nicht ihre beste Saisonleistung. „Insgesamt war das auch kein gutes Spiel“, so Schwedler. Dennoch nahm der VfL Brambauer die beiden Punkte mit nach Hause. „Und genau das zählt“, sagte Schwedler.

Seine Mannschaft trat mit einigen jungen Spielerinnen aus der eigenen A-Jugend an, stockte so den Kader auf, der aufgrund von Verletzungen dezimiert ist. Gegen den BVB III waren die VfL-Frauen in Halbzeit eins mehr auf der Höhe als sonst. „Aber so richtig klappte es trotzdem nicht. Hinten waren wir oft zu spät und vorne haben wir wieder zu viel liegen gelassen“, resümierte Schwedler und legte nach: „Das war vollkommen unnötig.“ Nach der Pause machte der VfL es über weite Teile besser. „Trotzdem war das einfach nicht schön anzusehen“, so Schwedler.

Kurz vor Spielabpfiff wurde es dann noch einmal unnötig spannend. Denn Brambauer lag eigentlich vorn, war der gedachte Sieger. Doch Borussia III kämpfte sich noch einmal heran, nahm zehn Sekunden vor Schluss beim Spielstand von 19:18 aus Sicht des VfL Brambauer ein Team-Time-Out und seine Torfrau heraus, um eine siebte Feldspielerin zu bringen und den letzten Angriff noch einmal in Überzahl zu spielen.

„Zum Glück ging der Freiwurf dann daneben. Unsere Torfrau Karen Jaschewski hat den Ball dann aus dem eigenen Strafraum ins gegnerische Gehäuse mit einem direkten Wurf zum 20:18 untergebracht“, sagte Schwedler. Unterm Strich blieb die Erkenntnis eines sehr aufwendigen Sieges, der aber nicht unverdient war.

Ein starkes Spiel lieferte erneut Amelie Neumann auf Rechtsaußen, die alle ihre sieben Torversuche einnetzte. „Sie war sehr wichtig für uns“, lobte auch Schwedler.

VfL Brambauer: Sindermann/Jaschewski (1), Köse, Ceylan (1), Holz (2), Holste (1), Sahage, Plotek, Rohr (1), Ehrentraut (1), Leismann (1), Neumann (7), Bauer (3/1), Lasshof (2/1)

Oberliga
TSG Harsewinkel – SuS Oberaden 25:36 (9:17)

Spielertrainer Alexandros Katsigiannis kam ins Schwärmen: „Das war eine absolut überragende Leistung, von der ersten bis zur letzten Minute mit zwei, drei Minuten, die nicht ganz so passten.“

Besonders stark spielte dabei Keeper Marvin Makus, der zur Höchstformen auflief. Harsewinkel warf erst nach acht Minuten sein erstes Tor. Die Cobras ließen den Gastgeber, der noch Chancen auf den Klassenerhalt hat, nicht zu seinem Spiel finden. In der Deckung stand der SuS stark und vorn im Angriff spielte er sehr variabel. Höhepunkt der ersten Halbzeit waren neben den starken Paraden von Makus sicher die beiden Kempa-Tore von Fabian Lauber in Unterzahl.

Nach der Pause zog Oberaden bis auf 28:15 davon, ließ die Zügel etwas schleifen. „Wir haben das aber sehr klug ausgespielt. Das hat richtig Spaß gemacht. Schade, dass wir erst so spät in der Saison damit angefangen haben“, so Katsigiannis.

SuS Oberaden: Klepping/Makus – Lauber (8), Noe (2), Herold (7/3), Katsigiannis (3), P. Stennei (4), Maschewski (1), Braach (1), B. Stennei (2), Holtmann, Wagner (8)

Bezirksliga Hellweg
Soester TV II – Lüner SV 36:5 (21:1)

„Wir sind mit einem Torwart und acht Feldspielern, davon drei aus der eigenen Zweiten angetreten und waren vollkommen chancenlos“, brachte es Co-Trainer Falk Wildemann auf den Punkt. Damit ist der Abstieg jetzt amtlich und auch verdient. Bis zur Pause traf der LSV nur ein Mal. „Wir wollen die restlichen Spiele aber sportlich fair gestalten“, so Wildemann.

Lüner SV: Hangebrock – Gores, Dornseifer, Schink, Mehlitz, Zeiger (1), Leder (2), Bugnowski (1), Neve (1/1)

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