VfL Brambauer und Lüner SV erfüllen Pflichtaufgabe

Handball-Kreispokal

Die Frauen-Handball-Teams des VfL Brambauer und des Lüner SV sind erwartungsgemäß in die nächste Runde des Kreispokals Hellweg eingezogen. Auch die Herren des SuS Oberaden und des VfL Brambauer stehen in Runde zwei. Für die Herren des LSV gab es hingegen viel zu viele Gegentreffer.

LÜNEN

, 03.11.2014, 11:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
Neun Treffer erzielte Angelina Pötter (M.) beim ungefährdeten Sieg der VfL-Handballerinnen.

Neun Treffer erzielte Angelina Pötter (M.) beim ungefährdeten Sieg der VfL-Handballerinnen.

Wulff/Wiegandt – Pötter 9/5, Akyildiz 2, Sahage 3, Plotek 6/1, L. Karau 5, N. Karau 1, Neumann 1, Leismann 3, Rykowski 4

Der Lüner SV fuhr ebenfalls einen sicheren Sieg ein. Dabei zeigte das Team in Halbzeit eins aber keine gute Leistung. Zu viele Tormöglichkeiten wurden ausgelassen, besonders von den Außen. Nachdem die Lünerinnen zwischenzeitlich 3:4 hinten lagen, legten sie einen Zwischenspurt ein und drehten das Ergebnis auf 9:4. Zur Pause blieb die Führung von fünf Toren. Im zweiten Durchgang machten die Rot-Weißen ein besseres Spiel, standen wesentlich besser in der Deckung und liefen einige Gegenstöße. „Das war eine reine Pflicht-Aufgabe, mehr nicht“, will Coach Marcel Mai den Sieg nicht zu hoch bewerten. Wichtiger ist die Partie nächsten Samstag, 8. November, beim Tabellenletzten ATV Dorstfeld. Da müssen die LSV-Frauen punkten, um ins gesicherte Mittelfeld zu gelangen.

Leukel/Suchowski – Hülsewede 8/3, J. Krause 2, L. Krause 4, Holz 1, Schmidt 1, Lieneke 2, Schröder 12/3, Püschel 2, A. Schmidt 4, Beinlich 1

Der SuS setzte sich beim Bezirksligisten deutlich durch. Ärgerlich war aber, dass Linkshänder Mats-Yannick Roth sich womöglich schwer am Knie verletzte. „Das sah nicht gut aus“, sagte Coach Ralf Weinberger. Zudem verletzte sich auch Christopher Schumacher an der Leiste. Bitter für den SuS: Denn in den nächsten Wochen stehen die Top-Spiele in der Meisterschaft an.

Menge/Vogel (n. e.) – Neese, Fehring, Pohl, Wix, Schichler, Notthof, B. Stennei, Roth, Schumacher, Herold

Der Gastgeber trat mit seiner zweiten Mannschaft an. Demnach war die Favoritenrolle klar dem VfL Brambauer zugesagt. Dieser wurde das Team auch gerecht, setzte sich schnell ab. Auch nach der Pause spielte die Mannschaft ihren Stiefel herunter. Dabei hatte Coach Ingo Nagel die Möglichkeit, viel auszuprobieren. „Das war ein gutes Testspiel unter Wettkampf-Bedingungen. Jeder Akteur kam zu seinen Einsatzzeiten“, berichtet Nagel.

Welski/Karanski – Ruch 1, Benden, Sporbeck 9, L. Langmann 1, Bangemann 2, Wolke 1, Eder 6/3, Schmiedel 3, P. Langmann 6/3, Stroscher 1/1, Abels 2, Pape 4

Eigentlich hatte sich LSV-Trainer Jürgen Weber, der am Sonntag seinen 40. Geburtstag feierte, einen Sieg gewünscht. „Stattdessen gab es fast 40 Gegentore“, sah Weber sein Team ohne die richtige Einstellung agieren und hatte das Wort Leistungsverweigerung auf den Lippen. Über 8:5 lag der Kreisligist zur Pause mit 13:12 vorne. Bis zum 19:18 hielt der LSV mit, ließ danach aber leichtfertig weitere Tore zu. Ärgerlich war zudem, dass Lasdowski die Rote Karte (mit Bericht) sah und Lühring mit einer Beinverletzung zum Röntgen ins Krankenhaus musste.

Büllhoff/Hangebrauck - Hadac, Baggemann, Lühring, Seeger, Lasdowski, K. + P. Maurer, Melchers, Rempe  

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