VfL-Damen geben sich auf – die Ergebnisse

Handball

Die Verbandsliga-Handballer des SuS Oberaden haben ihre zwölfte Saisonniederlage kassiert. Zu Hause gegen den HSV Plettenberg-Werdohl gaben die „Cobras“ die Partie in den letzten Sekunden aus der Hand. Eine deutliche Niederlage mussten die Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Brambauer einstecken.

BRAMBAUER/LÜNEN/OBERADEN

, 10.04.2016, 19:55 Uhr / Lesedauer: 3 min
Angelina Pötter traf dreimal. Trotzdem verloren die VfL-Frauen deutlich.

Angelina Pötter traf dreimal. Trotzdem verloren die VfL-Frauen deutlich.

Handball, Frauen-Verbandsliga 2 SC Westfalia Kinderhaus – VfL Brambauer 33:21 (15:11)

„Kinderhaus war uns erst nach der Pause so klar überlegen. Wir haben es aber auch schon in der ersten Halbzeit versäumt unsere Chancen zu nutzen“, bemängelte Coach Uli Richter. Seine Mannschaft ließ vier 7-Meter liegen. „Wenn man die dazu packt, steht es zur Pause unentschieden“, so Richter.

Nach der Pause spielte Kinderhaus seine Überlegenheit klar aus. Brambauer machte einige Fehler im Angriff, nutzte seine Chancen nicht mehr. Für den Tabellenzweiten war es das gefundene Futter. Kinderhaus erhöhte so bis zum Spielende auf 33:21, gewann also mit zwölf Toren Unterschied.

Einen guten Einstand trotz Niederlage zeigte Neuzugang Anna Juchems, die achtmal erfolgreich war. „Sie ist eine echte Verstärkung“, freute sich Richter.

TEAM UND TORE VfL: Wulf/Piepenkötter – Karau 2, Rykowski 2, Holz 3, Juchems 8/1, Seidel, Sahage, Pötter 3/2, Rohr 1, Leismann 1, Neumann 1, Lasshof, Umbescheidt

Herren-Verbandsliga 2 SuS Oberaden – HSV Plettenberg/Werdohl 24:26 (14:12)

In Halbzeit eins lief noch alles nach Plan. In einem kampfbetonten Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten, stand Oberaden zu Beginn stark in der Deckung. Bis zur Pause hielt der SuS Oberaden immer eine Zwei-Tore-Führung.

Im zweiten Durchgang legte Plettenberg/Werdohl eine Schüppe drauf. Beim 15:15 (37.) glich die Mannschaft erstmals im gesamten Spiel aus. Beim 16:17 gerieten die „Cobras“ das erste Mal in Rückstand. Von dort an verlief die Partie spannend. Die Führung wechselte permanent. Mats-Yannick Roth erzielte kurz vor Schluss das 24:24 per 7-Meter. Binnen 24 Sekunden kassierte Oberaden dann das 24:25 und 24:26.

Die Mannschaft von Trainer Ralf Weinberger hatte sogar noch die Chance auf 25:25 auszugleichen. Doch im Angriff wurde der Ball verdaddelt. Plettenberg-Werdohl nutzte dies zum 26:24-Sieg. Am 16. April haben die „Cobras“ aber wieder die Chance auf Wiedergutmachung. Dann müssen sie auswärts beim TuS Bommern ran.

TEAM UND TORE SuS: Massat/Klepping – Hajduk 1, Notthoff 1, Herold 2, Pohl 5, Roth 7/2, Mork 1, Köhler, Stennei 5, Schichler, Rossfeldt

Frauen-Landesliga 3 DJK Westfalia Hörde – Lüner SV 24:28 (11:12)

Einen ganz wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt fuhren die Landesliga-Handballerinnen des Lüner SV beim direkten Konkurrenten DJK Westfalia Hörde ein. Denn dank der zwei Punkte kletterten die LSV-Frauen einen Platz nach oben, sind aktuell Drittletzter. Hörde rutschte dafür auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Der Vorsprung auf Hörde beträgt einen Punkt.

Entscheidend wird die letzte Partie gegen Gelsenkirchen-Süd sein. Diese wird am Sonntag, 17. April, um 18 Uhr in der heimischen Rundsporthalle angepfiffen. „Wir müssen gegen Gelsenkirchen gewinnen. Im Optimalfall würden wir noch einen Platz nach oben klettern. Wenn nicht, dann bleibt uns Stand jetzt der Relegationsplatz“, sagte Trainer Marcel Mai.

TEAM UND TORE LSV: Klostermeier/Fetting – Schröder 4, Lieneke 3, Blümel 3, Hülsewede 4, L. Krause, Püschel, Lohölter 1, C. Schmidt 2, J. Krause 2, Hangebrauck 7/3, A. Schmidt 2

Bezirksliga 5 TuS Eintracht Overberge – VfL Brambauer 34:29 (16:17)

Die Bezirksliga-Handballer des VfL Brambauer haben den Relegationsplatz zum Aufstieg in die Landesliga in der Tasche. Dank des 34:29-Erfolges beim TuS Eintracht Overberge und der gleichzeitigen Niederlage des Soester TV II gegen Altenbögge ist dem VfL Platz zwei nicht mehr zu nehmen.

Großen Anteil daran hatten Leo und Paul Langmann. Der Mittespieler und der Außenakteur steuerten gleich 15 Tore zusammen bei. „Die beiden haben richtig toll gespielt“, lobte auch Trainer Nadim Karsifi. Mit der spielerischen Leistung seiner Mannschaft generell war der Coach aber nicht zufrieden: „In Björn Benden fehlte uns ein Spieler, der kurzfristig absagen musste. Wir haben teilweise katastrophal agiert. Es war das erwartet unangenehme Spiel in Overberge.“

Trotz einer eher schwachen Partie ließen die VfL-Herren keine Zweifel aufkommen. Vor allem im zweiten Spielabschnitt steigerte sich das Team in der Abwehr, aber auch im Angriff. „Auch wenn wir teilweise mit der Brechstange gespielt haben, bin ich doch froh, diese Begegnung gewonnen zu haben“, so Karsifi, der sich über den Relegationsplatz sichtlich freute. 

TEAM UND TORE VfL: Bauer/M. Greinert/Welski – Sporbeck 2, Pape 8, L. Langmann 6, P. Langmann 9, Varhotov 1, Lüke 2, Freitag 1, Lasdowsky 3, T. Greinert

SuS Oberaden II – TV Beckum 27:27 (14:13)

Zehn Sekunden vor Abpfiff führte der SuS II noch 27:26, gab im Zeitspiel den Ball aber aus der Hand. Beckum nutzte dies eiskalt aus, traf über den Gegenstoß zum 27:27. Für Beckum bedeutete der Punkt den festen Klassenerhalt. Oberaden II hingegen bleibt Fünfter und ärgerte sich über den Punktverlust.

TEAM UND TORE SuS: Vetter/Schaumann/Makus – Wagner 1, Jaszmann 2, Rodefeld 4/2, Krock 6, Titz 2, Neureiter 1, H. Schuchtmann 4, Grosser 2, Stratmann 1, Schwinger 1, Schumacher 2

Lüner SV – SG Massen 35:37 (16:17)

Mit einer reinen Rumpftruppe mussten sich die Bezirksliga-Handballer des Lüner SV gegen Massen behaupten. Am Ende sprang eine knappe Niederlage heraus. „Dafür, dass wir nur so wenige Spieler waren, hat die Mannschaft das echt gut gemacht. Kämpferisch kann ich ihr keinen Vorwurf machen“, sagte Trainer Jürgen Weber nach Abpfiff.

Sein Team spielte lange Zeit gut mit, hatte die Partie beim 7:3 und 11:8 im Griff. Dann schlichen sich aber Abschlussschwächen ein. „Wir haben zu der Zeit fünf Gegenstöße und zwei 7-Meter verworfen“, ärgerte sich Weber. So kämpfte sich Massen wieder heran, glich aus und drehte das Spiel sogar zur Pause.

Im zweiten Durchgang waren beide Mannschaften immer auf Augenhöhe. Bis zum 34:34 war die Begegnung völlig offen. Kurz vor Schluss lag Lünen mit einem Tor hinten. Coach Weber ließ seine Spieler offensiv decken. Dort fing sich das Team aber noch einen Gegentreffer ein, womit die Partie entschieden war. 

TEAM UND TORE LSV: Büllhof/Hangebrock – Hadac 6, Baggemann 3, Lammeck 6/3, Dornseifer 3, Seeger 2, Schünemann 6, Kirchner 9/2

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