VfL-Damen gegen Halden-Herbeck – Die Vorschau

Handball

Hinter den Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Brambauer liegt eine knappe und unnötige 28:30-Niederlage beim SV Teutonia Riemke. Jetzt will sich das Team von Trainer Uli Richter die verlorenen Punkte gegen Halden-Herbeck zurückholen. Oberaden trifft derweil auf den SV Teutonia Riemke, die LSV-Damen reisen nach Kamen.

LÜNEN

, 01.12.2016, 14:02 Uhr / Lesedauer: 4 min
Lisa Karau und die VfL-Frauen peilen gegen Halden-Herbeck einen Heimerfolg an.

Lisa Karau und die VfL-Frauen peilen gegen Halden-Herbeck einen Heimerfolg an.

Handball, Verbandsliga SuS Oberaden – SV Teutonia Riemke Samstag, 19.45 Uhr, Legionärstraße, Bergkamen

Mit 9:9-Punkten steht Oberaden auf dem zehnten Tabellenplatz. Um endlich ins positive Punktekonto zu gelangen, muss gegen Riemke zu Hause am Römerberg ein Sieg her. Der SV Teutonia Riemke ist der direkte Tabellennachbar der „Cobras“, hat aktuell zwei Punkte weniger auf dem Konto. „Wir müssen zusehen, dass wir zu Hause keinen Einbruch bekommen und weiter auf der Erfolgswelle schwimmen“, fordert Spielertrainer Alex Katsigiannis. Er selbst kennt die Riemker Mannschaft gut. „Viele von ihnen kenne ich noch aus Universitäts-Zeiten. Das ist eine junge, eingespielte Truppe, die viel Erfahrung mitbringt“, weiß Katsigiannis. Er pflegt guten Kontakt zu vielen Spielern.

Besonders in Acht sollte Oberaden sich vor Linkshänder Merlin Braithwaite nehmen. Er stand vor noch nicht so langer Zeit auf dem Sprung ins britische Nationalteam. „Er hatte sogar die Chance, 2012 in London mitzuspielen. Aber er hat es leider nicht geschafft“, sagt Katsigiannis. Demnach hat Riemke jetzt einen wurfgewaltigen Rückraumspieler auf der rechten Seite. Auf der Mitte sorgt Dennis Aufermann für Furore. Auch ihn sollte Oberaden nicht vernachlässigen. Insgesamt spielen die Gäste auch eine gute defensive Deckung mit einer guten ersten Welle.

Mit Blick auf die Personalie fallen weiter die Langzeitverletzten Sebastian Pohl und Thorben Rossfeldt aus. Letzterer befindet sich aber wieder im Lauftraining. Niklas Brenne fehlt beruflich. Genau wie Lars Köhler, der derzeit beruflich sehr eingeschränkt ist. Ansonsten sind alle Mann an Bord. Stephan Schichler wird von der Bank aus wieder coachen, da Coach Katsigiannis wieder selbst auflaufen wird.

Frauen-Handball, Verbandsliga VfL Brambauer – SG TuRa Halden-Herbeck Samstag, 17.30 Uhr, Diesterweg 7a, Lünen

Im letzten Spiel trat der VfL Brambauer nicht vollzählig an. „Wenn irgendwer ausfällt, trifft uns das immer sehr hart“, macht sich Richter nichts vor. Zuletzt fehlte Haupttorschützin Angelina Pötter. Jetzt hat sich die personelle Lage entspannt. Alle Spielerinnen sollten auflaufen können. „Bisher gab es keine Absagen. Es sieht gut aus“, freut sich Richter.

Der VfL Brambauer trifft jetzt auf den Tabellenneunten SG TuRa Halden-Herbeck, der zuletzt gegen die HSG Schwerte-Westhofen deutlich mit 25:41 verlor. Auch in der Vorwoche setzte es eine deutliche Niederlage. Beim RSVE Siegen gab es eine 23:35-Pleite. „Was da los ist, weiß ich, um ehrlich zu sein, nicht. Aber wir sollten gewarnt sein. Halden will ganz bestimmt zurück in die Erfolgsspur. Wir müssen alles daran setzen, genau dies zu verhindern“, macht Richter deutlich.

Ex-Nationalspielerin

Dabei müssen die VfL-Frauen besonders auf die ehemalige Nationalspielerin Sabrina Richter aufpassen. Sie lief allerdings im letzten Spiel gegen Schwerte nicht auf. „Wenn sie aber dabei ist, wissen wir, was wir zu tun haben“, sagt Richter. Die VfL-Frauen wollen sie unbedingt aus dem Spiel nehmen.

„Wenn wir es dann schaffen, selbst Tempo nach vorn zu machen, dann haben wir gute Chancen auf den Sieg“, weiß Richter und legt nach: „Wir wollen die Punkte in Brambauer lassen.“

Frauen-Handball, Landesliga TuS Westf. Kamen – Lüner SV Samstag, 16 Uhr, Weddinghofer Straße, Kamen

Eine gute Ausgangslage verschafften sich die Landesliga-Handballerinnen des Lüner SV. Sie sind dank des 33:13-Sieges gegen den TV Wattenscheid zuletzt auf Platz drei geklettert. „So kann es gerne weitergehen“, sagt Trainer Marcel Mai mit einem Lächeln. Doch der Coach weiß, dass die aktuelle Situation auch harte Arbeit ist. „Wir dürfen jetzt nicht nachlassen, müssen genau dort anknüpfen. Die Aufgabe gegen Kamen wird alles andere als leicht“, so Mai.

Auf Linksaußen wechselte Anika Kneller zum Landesligisten. Kneller spielte zuletzt in Menden und beim HC TuRa Bergkamen in der Oberliga. „Da müssen wir auf jeden Fall aufpassen. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt“, warnt Mai. Zuletzt nahm die DJK Westfalia Hörde Kneller in Manndeckung – mit Erfolg.

Für Lünen kommt es gegen Kamen auch auf die Rückzugbewegung an. „Wir müssen zusehen, dass wir über Tempo kommen“, sagt Mai. Auch in der Deckung hofft der Trainer auf eine konzentrierte und aggressive Leistung. „Wir wissen, dass die Aufgabe jetzt schwieriger wird als zuletzt gegen Wattenscheid. Wir werden alles daran setzen, um erfolgreich das Spiel zu gestalten“, so Mai. Er muss lediglich auf Sarah Dressler verzichten, die beruflich verhindert ist.

Handball, Bezirksliga-Hellweg VfL Brambauer – SG Massen Samstag, 19.30 Uhr, Diesterweg 7a, Lünen

In der Vergangenheit sah der VfL Brambauer nicht immer gut gegen Massen aus. „Für uns ist dieses Spiel jetzt umso wichtiger erfolgreich zu gestalten“, sagt Trainer Nadim Karsifi. Zwei Punkte wären auch mit Blick auf die Tabelle enorm wichtig. Denn der VfL steht aktuell auf dem ersten Platz und will diesen auch weiter verteidigen. „Wir wollen den Abstand auf die anderen Teams beibehalten, wollen unsere Serie weiter fortsetzen“, sagt Karsifi. Dafür wird aber eine Konzentration über 60 Minuten lang verlangt.

Die Voraussetzungen waren unter der Woche aber nicht gut. Dimitri Varhotov, Mats Gärtner und Manuel Welski fielen krankheitsbedingt aus. Kim Freitag ist noch im Urlaub und Thomas Greinert fehlt weiter verletzungsbedingt. Hinzu kam der berufliche Ausfall von Tobias Eder. „Das war wirklich nicht gut. Aber wir müssen jetzt das Beste draus machen“, so Karsifi. Erfreulich war aber, dass Jan Richter nach seinem Nasenbeinbruch wieder mittrainierte. 

SuS Oberaden II – Soester TV II Samstag, 17.45 Uhr, Legionärstraße, Bergkamen

Gerade einmal ein einziger Punkt beträgt der Abstand der beiden Mannschaften. Der SuS II hat die Chance, mit einem Sieg an Soest II vorbeizuziehen. „Es wird sicher eine schwierige Aufgabe, aber zugleich auch eine schöne. Ich denke, dass wir uns dieses Spiel in den letzten Wochen verdient haben“, sagt Trainer Björn Grüter.

Seine Mannschaft trifft dabei auf den besten Angriff der Liga. In Simon Peters, der es bisher auf 44 Tore brachte, hat der Soester TV II einen wurfgewaltigen Spieler. Auch nicht außer Acht zu lassen ist Linkshänder Daniel Widau auf der rechten Rückraum-Seite. „Wir werden aber versuchen, mit unseren Mitteln dagegen zu halten“, sagt Grüter. Weiter fehlen die Langzeitverletzten Vincent Vetter und Yannick Schwinger. Wieder fest im Kader ist Paul Schuchtmann, der zuletzt fast ein Jahr pausieren musste. 

Lüner SV – HC Heeren-Werve Samstag, 17 Uhr, Kurt-Schumacher-Straße 41-49, Lünen

„Für uns ist das Spiel gegen Heeren extrem wichtig, um nicht in den Tabellenkeller abzurutschen“, sagt Trainer Christian Neve. Der Coach erwartet von seiner Mannschaft Einsatz, Leidenschaft und Willen, das Spiel zu gewinnen. „Wenn wir das alles an den Tag legen, werden wir die Punkte zu Hause behalten“, so Neve. Der HC Heeren-Werve ist ein direkter Konkurrent. „Die Mannschaft versucht ihre Gegner mit verschiedenen Abwehrformationen zu verwirren“, weiß Neve genau. Darauf muss der LSV vorbereitet sein.

„Unsere Deckung muss stabiler stehen als in den letzten Spielen. Wir kassieren im Schnitt 31 Gegentore. Das ist viel zu viel“, ärgert sich Neve. Mit Blick auf die Personalie sieht es gut aus. Einzig Keeper Daniel Hangebrock wird fehlen. Ansonsten hat Neve gegen den Tabellenvorletzten die Qual der Wahl.

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