VfL-Frauen weiter ohne Sieg – Die Ergebnisse

Handball

Auch zu Hause gegen Kellerkind ETSV Witten hat es am Samstagabend nicht gereicht. Damit sind die Handballerinnen des VfL Brambauer jetzt seit zehn Spielen ohne Sieg. Die Verbandsliga-Handballer des SuS Oberaden haben derweil am Sonntagabend beim Tabellenletzten ebenfalls eine Niederlage kassiert.

BRAMBAUER

, 21.02.2016, 21:01 Uhr / Lesedauer: 4 min
Kein Durchkommen: Auch Brambauers Angelina Pötter (am Ball) kam gegen den ETSV Witten kaum zum Zug.

Kein Durchkommen: Auch Brambauers Angelina Pötter (am Ball) kam gegen den ETSV Witten kaum zum Zug.

Handball, Verbandsliga 2 HSG Vest Recklinghausen – SuS Oberaden 33:31 (11:14)

Trainer Ralf Weinberger wollte die knappe Personallage nicht als Begründung für die Niederlage heranziehen. Oberaden trat nur mit acht Feldspielern in Recklinghausen an. Der SuS führte in der Anfangsphase über 3:1 und 7:5. Die HSG hatten dann aber einen kurzen Lauf und landete vier Tore hintereinander zum 9:7. SuS-Coach Ralf Weinberger sah sich gezwungen, seinen Mannen neu zu motivieren und den Spielrhythmus zu brechen. Mit Erfolg: Lars Köhler, der insgesamt auf fünf Tore kam, warf den SuS mit seinen zwei Treffern zum 12:10 wieder in Front. Bastian Herold und Tim Fehring erhöhten auf 14:11 zur Pause.

Die Führung hatte bis zum 26:22 (47.) Bestand. Beim 29:29 glich die HSG wieder aus. Weinberger nahm die zweite Auszeit, doch diesmal klappte es nicht. Die HSG witterte Morgenluft, erkannte die Schwächephase in der Hintermannschaft des SuS und erspielte sich eine Führung mit drei Toren. Köhler brachte den SuS noch heran, doch es reichte nicht mehr.

TEAM UND TORE SuS: Klepping/Markus - Eickmann, Köhler 5, Herold 4, Fehring 12, Rossfeldt 4, Mork 5, Pohl, Stennei 1

Frauen-Verbandsliga 2 VfL Brambauer – ETSV Witten 19:25 (10:14)

„Wenn man 24 vergebene Chancen hat, dann kann man auch kein Spiel gewinnen“, haderte VfL-Coach Uli Richter mit der schwachen Torausbeute seiner Spielerinnen. Großen Anteil daran hatte aber auch Wittens Torfrau, die bärenstark parierte. „Die Frauen verzweifeln ja selbst. Da fehlt es im Moment einfach an Selbstvertrauen“, weiß Richter.

Seine Mannschaft eroberte sich siebenmal hintereinander dank einer tollen Deckungsarbeit den Ball. Siebenmal hintereinander scheiterte das Team aber an der gegnerischen Torfrau. „Die Frauen kämpfen ja. Da kann ich ihnen keinen Vorwurf machen. Aber wir schlagen einfach kein Kapital aus den Chancen, die wir uns erarbeiten“, resümierte Richter und legte nach: „Das ist derzeit eine schwierige Situation. Aber da müssen wir jetzt als Mannschaft gemeinsam durch. Wir müssen auch zusammenhalten, wenn es mal nicht läuft.“

Bereits am kommenden Sonntag, 28. Februar, hat Brambauer die Chance auf Wiedergutmachung. Dann gastiert die Mannschaft bei Kellerkind Eintracht Dolberg. Doch diese Begegnung wird ebenfalls kein Spaziergang. Denn die Dolberger spielen bekanntlich in einer engen Sporthalle.

TEAM UND TORE VfL: Wulf – Seidel, Karau, Rykowski 8, Holz 1, Sahage, Karschewski, Pötter 3/1, Rohr 3/2, Leismann 1, Neumann 1, Lasshof 1, Umbescheidt 1

Frauen-Landesliga 3 DJK Oespel-Kley – Lüner SV 29:21 (13:10)

In den ersten 30 Minuten präsentierte sich der Tabellenneunte aus Lünen ordentlich. Zwar waren die favorisierten Gastgeber stets in Führung. Doch die Rot-Weißen blieben Oespel-Kley auf den Fersen, hielten den Abstand gering. Lediglich zur Halbzeitpause schaffte es die DJK, sich mit drei Toren auf 13:10 abzusetzen.

Auch die zweite Hälfte begann nicht schlecht für den LSV. Die Lünerinnen verkürzten unmittelbar auf 12:13. Doch mit zunehmender Spieldauer machte sich bemerkbar, dass dem LSV Alternativen im Rückraum fehlten. Die Ausfälle von Doreen Hülsewede und Michelle Schröder wogen schwer. „Wir hatten keine Möglichkeit zu wechseln“, so Trainer Marcel Mai. Oespel-Kley konnte sich so immer weiter absetzen. Nach 45 Minuten führte Dortmund erstmals mit fünf Treffern. Zum Spielende lag der Gast mit acht Toren zurück.

„Das Ergebnis ist zu hoch“, so Coach Mai. Dennoch sei die Niederlage kein Beinbruch. Denn die Lüner Konkurrenz im Tabellenkeller hat ebenfalls verloren. Wichtig sei das anstehende Heimduell mit dem Vorletzten HSG Vest Recklinghausen am kommenden Samstag.Der LSV liegt derzeit nur zwei Punkte vor der HSG. Ein Sieg ist Pflicht im Kampf um den Klassenerhalt. 

TEAM UND TORE LSV: Klostermeier, Fetting - Bueyuekada 1, Lieneke 3, Blümel 1, Köppen, L. Krause, Püschel 1, Lohölter 2, Schmidt 6, J. Krause 1, Hangebrauck 3, Schmidt 2, Schwinger 1

Bezirksliga 5 Lüner SV – TuS Jahn Dellwig (So, 18 Uhr)

Nach den ersten 30 Minuten lagen die Lüner gar mit drei Treffern zurück. „Das war nicht gut. Die Abstimmung und die Einstellung passten einfach nicht. In der Abwehr hat sich niemand geholfen“, beklagte Trainer Jürgen Weber, dessen Team nur bis zum 9:9 mithielt.

In der zweiten Halbzeit stellte Lüner SV dann auf eine 6:0-Abwehr um. Das zeigte umgehend Wirkung. Nur zehn Gegentore kassierten die Lüner in den zweiten 30 Minuten. Von einem 20:22 glich der LSV erstmals zum 26:26 aus und drehte die Partie schließlich ganz. „Die zweite Halbzeit war bedeutend besser“, so Weber nach dem Arbeitssieg. 

TEAM UND TORE LSV: Bülhoff/Hangebrauck - Hadac 1, Lammeck 10/7, Dornseifer, Grammon 4, Schünemann 1, Kirchner 9, Maurer 4, Bekel, Miehle 2, Mai

Bezirksliga 5 TV Wickede – VfL Brambauer 28:32 (13:14)

Beide Mannschaften zeigten in dieser Partie eine starke Leistung. „Das war ein tolles Niveau“, resümierte Trainer Nadim Karsifi. Sein Team erwischte den besseren Start, setzte sich auf 4:1 ab. Wickede ließ sich aber nicht abschütteln, drehte das Ergebnis auf 7:6. Brambauer behielt aber zur Pause die stärkeren Nerven (14:13).

Danach blieb die Partie bis zum 14:14 ausgeglichen. Der TVW schaffte es nicht mehr in Führung zu gehen. „Schade nur, dass meine Spieler vom gegnerischen Publikum mit Bier beworfen wurden. So etwas gehört sich nicht. An sich war das Spiel aber sehr fair“, sagte Karsifi.

Einziger Wermutstropfen war die Knie-Verletzung von Tobias Eder, der wohl die nächsten Wochen ausfallen wird. Starke Leistungen boten Keeper Manuel Welski und Rückraumspieler Dimitri Varhotov. 

Bezirksliga 5 TV Brechten II – Oberaden II 24:29 (10:13)

Keeper Marvin Markus und Kreisläufer Christopher Schumacher halfen bei der Verbandsliga-Ersten aus. Oberaden setzte sich zunächst schnell ab, führte 5:0. Brechten konterte allerdings und glich mit fünf Toren in Serie aus, ehe sich Oberaden abermals auf 8:5 absetzte und den Vorsprung bis zur Pause hielt. Beim Stand von 11:19 probierte es Brechten mit offener Manndeckung.

„Darauf haben wir uns gut eingestellt“, so SuS-Coach Björn Grüter, der ab der 50. Minute eine komplette Manndeckung der Gastgeber sah. Gegen schnelle SuSler half dies aber am Ende nicht mehr. Zum Schluss schoss der SuS einige Fahrkarten und ließ Brechten, ohne noch in Gefahr zu geraten, etwas aufkommen und Ergebniskorrektur betreiben.  

TEAM UND TORE SuS: Schaumann - Gonschewski 5, Wagner 3, Krock 2, Titz 8/3, Neureiter 5, H. Schuchtmann 5, Grosser, Schwinger

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