VfL will den Knoten platzen lassen - Die Vorschauen

Handball

Diesmal soll es mit dem ersten Sieg im Jahr 2016 klappen: Die Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Brambauer haben sich gegen den ETSV Witten einiges vorgenommen, um endlich den ersten Sieg seit November einzufahren. Derweil plagen den SuS Oberaden Personalsorgen im Spiel gegen den Tabellenletzen.

LÜNEN/OBERADEN/BRAMBAUER

, 19.02.2016, 12:16 Uhr / Lesedauer: 3 min
Martha Rykowski und der VfL Brambauer empfangen den ETSV Witten.

Martha Rykowski und der VfL Brambauer empfangen den ETSV Witten.

Handball, Verbandsliga 2 HSG Vest Recklinghausen – SuS Oberaden (Sonntag, 17 Uhr, Blitzkuhlstraße, Recklinghausen)

Die Vorzeichen für einen Sieg des SuS sehen aber alles andere als gut aus. Neben den Langzeitverletzten Benny Neureiter, Pascal Stennei und Pascal Wix fallen einige weitere Akteure aus. Spielmacher Stephan Schichler ist privat verhindert, genau wie Linkshänder Mats-Yannick Roth. Die beiden A-Jugendlichen Lauris Hajduk und Niklas Brenne sind aufgrund ihrer Platzverweise zuletzt beim A-Jugendspiel gegen Schalke gesperrt. Auch Hendrik Schuchtmann, Spieler der eigenen Bezirksliga-Zweiten, wird nicht können, da er zeitgleich mit der Zweiten in Brechten aufläuft.

Eigentlich wollte Oberaden die Partie verlegen. Doch der Gastgeber stimmte nicht zu, wittert aufgrund der SuS-Schwächung eine Siegchance. Sportlich gesehen liegt der Tabellenletzte dem SuS Oberaden aber gut. Aus den letzten fünf Vergleichen gingen die Cobras viermal als Sieger hervor. 

Frauen-Verbandsliga 2 VfL Brambauer – ETSV Witten (Samstag, 18.30 Uhr, Diesterwegstraße 7a, Lünen)

Am 7. November verließ der VfL das Parkett zum letzten Mal als Sieger. Seitdem hat das Team von Trainer Uli Richter nicht mehr gewonnen. Der VfL Brambauer trifft auf den Tabellenneunten, der wiederum noch den einen oder anderen Zähler einfahren muss, um die Liga definitiv zu halten. Zuletzt war Witten beim 27:23-Sieg gegen die Ahlener SG erfolgreich. Demnach wird das Team auch selbstbewusst in Brambauer antreten.

Personell hat sich die Situation ein wenig verbessert. Die Langzeitverletzte Ann-Christin Mai wird nach wie vor fehlen (Knie). Hinzu kommt der beruflich bedingte Ausfall von Torfrau Lena Piepenkötter. Dafür steht Swantje Wulff parat. Ansonsten sind alle Spielerinnen wieder fit. Auch Michelle Holz ist auf dem Weg der Besserung, wird gegen Witten wohl wieder zum Einsatz kommen. „Wir wollen die Wende und uns endlich wieder belohnen“, so Richter. Ein Sieg wäre vor allem für die Moral enorm wichtig. 

Frauen-Landesliga 3 DJK Oespel-Kley – Lüner SV (Sonntag, 14.15 Uhr, Volksgartenstraße 19, Dortmund)

Im Hinspiel mussten die Rot-Weißen sich knapp mit 22:23 geschlagen geben. „Damals war das sehr ärgerlich für uns. Da war wesentlich mehr drin“, kann sich Trainer Marcel Mai noch gut erinnern. Die LSV-Frauen wollen sich revanchieren und sind noch motivierter, den Sieg einzufahren. In den letzten Wochen zeigte die Mannschaft aber schwächere Leistungen, verlor die letzten drei Spiele und rutschte so auf den vierten Tabellenplatz ab.

Mais Team ist aktuell Neunter, hat nur zwei Zähler auf den ersten Abstiegsplatz Vorsprung. Mit Blick auf die personelle Situation fallen zwei wichtige Rückraumspielerinnen aus. Doreen Hülsewede ist Ski fahren mit der Universität. Michelle Schröder ist krank, wird wohl auch ausfallen. Pia Hangebrauck ist wieder an Bord. 

Bezirksliga 5 Lüner SV – TuS Jahn Dellwig (Sonntag, 18 Uhr, Kurt-Schumacher-Straße 41-49, Lünen)

Enormes Verletzungspech bereitet den Bezirksliga-Handballern des Lüner SV derzeit Bauchschmerzen. Dennoch sicherte sich die Mannschaft von Jürgen Weber zuletzt ein 33:33-Remis in Overberge. Für den Lüner SV war es das siebte (!) Unentschieden in dieser Saison. Wenn es einen Remis-König geben würde, dann wäre dem LSV dieser Titel nicht mehr zu nehmen. Aktuell hat das Team 13:23-Punkte und steht auf dem zehnten Tabellenplatz. Gesichert sind die Rot-Weißen noch nicht. Der Kampf um den Klassenerhalt geht weiter. 

Jetzt trifft Lünen auf Schlusslicht TuS Jahn Dellwig, das sieben Punkte weniger auf dem Konto hat. Ein Sieg wäre enorm wichtig, um mehr Abstand auf die Abstiegsränge zu gewinnen. Doch mit Blick auf das Aufgebot sieht es nach wie vor nicht gut aus. Der Lüner SV hat viele Langzeitverletzte. Der Kader hat sich im Vergleich zur Vorwoche nicht verändert. Coach Jürgen Weber muss immer wieder improvisieren. Das Team müsse aber jetzt das Beste aus der Situation machen.

Bezirksliga 5 TV Wickede – VfL Brambauer Samstag, 18.45 Uhr, Hövelstraße, Wickede)

Beide Mannschaften boten sich im Hinspiel eine packende Partie. Der VfL Brambauer behielt am Ende aber mit 33:31 die Oberhand. „Wickede ist spielerisch stark und wird uns einiges abverlangen. Wir sind gewarnt“, sagt Trainer Nadim Karsifi. Brambauer bereitete sich im Training aber gut auf das anstehende Spiel vor. Das Team habe vor allem an der Durchschlagskraft im Angriff und an der Deckung gearbeitet, wie Karsifi berichtete. Mit Blick auf die personelle Lage sieht es hervorragend aus. Alle Spieler sind fit. 

Bezirksliga 5 TV Brechten II – Oberaden II (Sonntag, 17 Uhr, Preußische Straße 225, Dortmund)

Vom Papier her ist der SuS II dabei der klare Favorit. Er kletterte dank des 27:21-Derbysieges gegen Bergkamen II auf Platz fünf. Brechten II hingegen ist Tabellenzwölfter. Doch Oberaden II hat Respekt. Der TVB II schlug zu Hause unter anderem die Top-Teams RSV Altenbögge und Soester TV II.

Personell sieht es nicht gut aus. Sebastian Jaszmann, Paul Schuchtmann und Mario Stratmann fallen aus. Die Einsätze von Simon Rodefeld und Vincent Vetter sind noch fraglich. Letzterer befindet sich nach seiner langen Verletzungspause wieder im Training. 

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