Vielseitigkeitsreiterin Luisa Welsch holt Bronze

Reiten, Deutsche Meisterschaften

Die Cappenbergerin Luisa Welsch hat am vergangenen Wochenende Bronze bei den Deutschen Meisterschaften im Vielseitigkeitsreiten gewonnen. Es ist einer der ganz großen Erfolge in der noch so jungen Karriere der 15-Jährigen.

SELM

von Von Lena Schneider

, 01.10.2013, 18:27 Uhr / Lesedauer: 2 min
Luisa Welsch und ihr Pferd Aleppo feierten am vergangenen Wochenende einen großen Erfolg. Das Duo gewann bei den Deutschen Meisterschaften der Vielseitigkeitsreiter die Bronzemedaille.

Luisa Welsch und ihr Pferd Aleppo feierten am vergangenen Wochenende einen großen Erfolg. Das Duo gewann bei den Deutschen Meisterschaften der Vielseitigkeitsreiter die Bronzemedaille.

Trotz des sehr Zeit raubenden und Nerven aufreibenden Hobbys reitet Luisa seit dem sie sechs Jahre alt ist mit großer Begeisterung. „Die Leidenschaft fürs Reiten wurde ihr in die Wiege gelegt“, sagt Mutter Bettina Welsch, die selbst schon als Kind auf dem Hof Dahlkamp geritten ist. Für Bettina Welsch war das Reiten aber „nur“ ein Hobby. „Ich bewundere, dass meine Tochter den Mumm hat, durch das Gelände zu reiten. Sie ist sehr nervenstark“, sagt ihre Mutter und ergänzt: „Ich sterbe jedesmal am Rand, wenn sie reitet.“

Luisa verbringt ihre Freizeit gerne am Stall und ist stolz, mit ihrem zwölf Jahre alten Pony Aleppo so viel Erfolg zu haben. „Natürlich bleibt bei vier Reitstunden pro Woche nicht viel Zeit für andere Hobbys“, sagt Luisa. Da sie aber viele Freundinnen am Stall hat, mit denen sie auch am Wochenende gerne einen Ausritt macht, verbringt sie ihre Zeit gerne auf dem Hof. Die beiden Trainer Michael Dahlkamp (Springen und Gelände) und Heinz Dornieden (Dressur) fahren mit den jungen Mädchen fürs Geländetraining sogar bis nach Warendorf, Münster oder Greven. „Luisa ist ein herausragendes Talent. Sie ist zwar zurückhaltend, aber immer sehr fokussiert“, erzählt Michael Dahlkamp. Luisa ist begeistert vom Reiten und hat selbst in den Ferien drei Wochen gemeinsam mit einer Freundin am Stall übernachtet. Täglich ist sie etwa drei Stunden bei ihrem Pferd. Bleibt da noch Zeit für die Schule? „Klar“, sagt sie. Noch bekomme sie alles geregelt und spielt auch schon mit dem Gedanken, beruflich in Richtung Reitsport zu gehen. Allerdings weiß sie selbst, dass es schwierig ist, auf Profiniveau Geld mit dem Reiten zu verdienen. Bis es soweit ist, vergeht aber noch viel Zeit. Luisa darf sich nun erstmal über Bronze und vielleicht auch weitere, zukünftige Erfolge freuen.

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