Volleyball: Marcus Scherer will dem SuS Oberaden den Erfolg zurück bringen

OBERADEN Nach einer schwachen Saison und teilweise noch ungeklärten Personalien weiß Volleyball-Bezirksligist SuS Oberaden noch nicht, wo er steht. Die Stacheln des Landesliga-Abstiegs sitzen bei den Grün-Weißen immer noch tief. Nun entschied Trainerin Anja Giering, nicht mehr als Verantwortliche auf der Bank zu sitzen.

von Von David Karski

, 10.07.2008, 16:39 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auf ein konkretes Saisonziel kann sich der frühere Spielertrainer vom Landesligisten Lüner SV noch nicht festlegen. "Das hängt alles noch von der Kaderplanung ab. Wichtig ist aber, dass wir endlich wieder den Spaß am Volleyball finden", vermisste Scherer zuletzt eine besonders wichtige Eigenschaft des Sports. "Man sollte das Team jetzt auf keinen Fall unter Druck setzen!"

Auf ein konkretes Saisonziel kann sich der frühere Spielertrainer vom Landesligisten Lüner SV noch nicht festlegen. "Das hängt alles noch von der Kaderplanung ab. Wichtig ist aber, dass wir endlich wieder den Spaß am Volleyball finden", vermisste Scherer zuletzt eine besonders wichtige Eigenschaft des Sports. "Man sollte das Team jetzt auf keinen Fall unter Druck setzen!"

Viele Gründe waren ausschlaggebend für den bitteren Gang in die Bezirksliga. "Es war eine durch und durch schlechte Saison", erklärt der Übungsleiter. "Wir hatten teilweise mit Ausfällen zu kämpfen, dann kam es auch noch zu Unstimmigkeiten innerhalb der Mannschaft. Zudem verlief die Integration von Jugendspielern nicht immer glücklich."

Ausfälle kann man nicht wirklich verhindern, den Rest jedoch schon. Genau daran will Scherer arbeiten.

Verstärkungen für die neue Saison

Dabei helfen sollen die Neuzugänge Tim Webers aus Südkamen (Bezirksklasse) und Matthias Schröer aus der eigenen Jugend, der zuletzt ein Jahr pausierte. Fast sicher ist zudem die Rückkehr von Carsten Arendt, den es nach Süddeutschland gezogen hatte.

"Außerdem baggern wir heftig an Daniel Bolte, der bereits für die Erste aktiv war, sich aber zuletzt in den Hobbybereich zurückgezogen hatte", hofft Scherer auf eine Verpflichtung. Davon hängt auch ab, ob Dominik Klein weiter macht. "Er möchte auch in die Hobby-Mannschaft. Vielleicht macht er aber weiter, wenn Daniel zurück kommt."

Definitiv nicht mehr zur Verfügung stehen Markus Schulze-Kersting (Werner SC), Johannes Tühring und Dominik Niemitz. Beide wechseln zum Verbandsligisten SSG Hamm.

Marcus Scherer als (Spieler)Trainer

Seine eigene Rolle versteht Scherer so ähnlich, wie bei seiner zweijährigen Aufgabe damals beim LSV: "Ich sehe mich in erster Linie als Trainer. Sollte es die Situation jedoch zulassen, werde ich mich auch als Spieler zur Verfügung stellen:"

Den Auftakt auf dem Boden der Römerbergs-Sporthalle bestreiten die Grün-Weißen am Montag (28. Juli) um 20 Uhr. Bis dahin sollten die Personalplanungen so gut, wie abgeschlossen sein.

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