Von Pokalfrust bis Aufstiegshoffnung: Lüner Profis bedienen am Wochenende alle Gefühlslagen

Fußball

Für die Vereine der Lüner Fußball-Profis geht es am oberen und unteren Tabellenende um wichtige Punkte. Felix Backszat und Rot-Weiss Essen wollen unterdessen Frustbewältigung betreiben.

Lünen

, 06.03.2021, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Für Rot-Weiss Essen geht es mit den Lünern Felix Backszat und Sandro Plechaty darum, die Pokalniederlage gegen Holstein Kiel zu vergessen.

Für Rot-Weiss Essen geht es mit den Lünern Felix Backszat und Sandro Plechaty darum, die Pokalniederlage gegen Holstein Kiel zu vergessen. © dpa

Für die einen geht es um Frustbewältigung, andere wollen dagegen endlich ihre Niederlagenserie beenden. Dazu gibt es noch viel Abstiegs-, aber auch Aufstiegskampf. Das steht für die Lüner Fußball-Profis am kommenden Wochenende an.

20 Minuten durfte der Lüner Felix Backszat für Rot-Weiss Essen am Mittwoch im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Holstein Kiel spielen. Als der ehemalige Spieler des BV Brambauer eingewechselt wurde, stand es allerdings schon 2:0 für Kiel. Am Ende verlor der Regionalligist aus Essen mit 0:3.

Der Pokal-Traum ist für das Überraschungsteam zwar vorbei, aber der Traum vom Aufstieg in die 3. Liga lebt noch für die Essener. Dazu muss das Team von Trainer Christian Neidhart allerdings am Sonntag (14 Uhr) beim Vierten Fortuna Köln gewinnen.

Mit einem Sieg könnte RWE mit Tabellenführer Borussia Dortmund II gleichziehen. Dabei helfen kann aber weiterhin nicht der andere Lüner in Diensten von Essen: Sandro Plechaty fällt weiterhin mit einem Knorpelschaden im Knie aus.

Brzenska und Viktoria Köln verloren am Dienstag

Da, wo Backszat und Plechaty hinwollen, hat es ein Lüner schon hingeschafft. Co-Trainer Markus Brzenska muss mit Viktoria Köln aber darum kämpfen, auch in der kommenden Saison in der 3. Liga spielen zu dürfen. Helfen würde dabei ein Erfolg am Samstag (14 Uhr) gegen den Vorletzten VfB Lübeck.

Allerdings gab es für die Viktoria bereits am Dienstag eine Niederlage. Mit 2:4 verlor die Viktoria trotz 1:0-Führung gegen den 1.FC Magdeburg. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt für den Tabellen-15. bei zwei Spielen mehr nur drei Punkte.

Ein Sieg würde auch dem Achtzehnten SV Lippstadt in der Regionalliga West mal wieder guttun. Zuletzt gab es vier Niederlagen für das Noch-Team des Ex-Lüner Co-Trainers Marc Woller, der im Sommer zum Holzwickeder SC wechselt.

Beim Vorletzten Bonner SC möchte der scheidende Co mit seinen beiden Spielern mit Lüner Vergangenheit Johannes Zottl und Kai-Bastian Evers am Samstag (14 Uhr) den Bock umstoßen.

Der VfB Homberg hat einen Punkt aber auch ein Spiel mehr als Lippstadt. Geht es nach dem Ex-Lüner Jeffrey Malcherek soll der Vorsprung eher mehr als weniger werden. Dazu muss der Sechzehnte aber gegen den Siebten SV Rödinghausen (Samstag, 14 Uhr) gewinnen.

Steinbach Haiger hat noch Aufstiegshoffnungen

Weniger Abstiegssorgen muss sich dagegen der Lüner David Hüsing mit dem SC Wiedenbrück machen. Die Ostwestfalen liegen mit einem noch komfortablen Polster auf dem 11. Platz in der Regionalliga West. Der magischen 40-Punkte-Marke könnte der Aufsteiger (34 Punkte) mit einem Sieg gegen die Zweitvertretung von Fortuna Düsseldorf (5.) noch näher kommen.

Noch weiter oben - allerdings in der Regionalliga Südwest - steht der TSV Steinbach Haiger mit Philipp Hanke. Damit der Dritte aber noch Chancen auf den Aufstieg hat, sollte er am Samstag (14 Uhr) gegen Sonnenhof-Großaspach (17.) gewinnen. Aktuell beträgt der Rückstand auf den Ersten SC Freiburg II vier Punkte.

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