Vor dem Derby SuS gegen TuS - Die Trainer im Doppel-Interview

Fußball-Kreisliga A UN 2

Am Sonntag treffen die Fußball-A-Ligisten SuS Oberaden und TuS Niederaden aufeinander. RN-Mitarbeiter Mats Gärtner sprach mit den Trainern beider Mannschaften, Erik Sobol (TuS) und Frank Lewandowski (SuS), über den Ausblick auf das Spiel.

LÜNEN

04.03.2011, 11:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ja klar. Meine Truppe ist ganz besonders heiß auf das Spiel. Normalerweise messe ich Derbys keine allzu große Bedeutung bei, aber das wird definitiv ein Ausnahmespiel.

Ganz klar der SuS. Der ist momentan in bestechender Form, da muss man nur mal einen Blick in die Tabelle werfen.

In so einem Spiel gibt es keinen Favoriten, das muss man von vornherein anders anfangen: Aus dem Rückspiel ist noch einiges wett zu machen. Das war eine überflüssige Niederlage, und die sitzt noch allen im Nacken. Ein wenig Wahrheit hat die Floskel ja doch - ein Derby hat seine eigenen Regeln, und zwar diesmal ohne Favorit.

Nein. Meine Jungs wissen um die Brisanz, da muss ich kein zusätzliches Öl ins Feuer gießen, die Einstellung stimmt da schon von ganz alleine!

Motivieren? Wenn, dann müsste ich sie beruhigen. Wir gehen dem Duell mit voller Spannung entgegen!

Wir bleiben auf dem Boden, für den Aufstieg reicht es nicht mehr. Anfang der Saison habe ich schon gesagt, dass unser Ziel ein einstelliger Tabellenplatz ist, und das bleibt so. Fünfter oder Sechster wäre schon in Ordnung.

Ich darf kurz aufdröseln? Wir haben sechs Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter, TuRa Bergkamen, und ein Spiel weniger. Gewinnen wir gegen Oberaden und das Nachholspiel, sind es nur noch drei Punkte Abstand. TuRa hat vergangen Spieltag gepatzt - es wird also ein spannender Kampf um den Aufstieg!

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