Warum der SV Preußen aufatmet

Fußball-Bezirksliga 8

HORTSMAR Interimstrainer Christian Koch erhielt einen Kuss auf die Stirn, dazu ein "Gut gemacht, Trainer!" Dieses ungewöhnliche Dankeschön von Führungsspieler Holger Branse verdeutlicht, wie groß das Aufatmen beim Fußball-Bezirksligisten SV Preußen Lünen war. Immerhin gelang dem Team ein Befreiungsschlag.

von Von Marco Winkler

, 13.10.2009, 14:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Christian Koch, Trainer des Sv Preußen.

Christian Koch, Trainer des Sv Preußen.

Trotz seines Eigentores hatte Ex-Profi Dirk Eitzert, der als Trainer der Ersten überraschend bei der Zweiten aushalf, die Preußen bis dahin vor einige Probleme gestellt und die Abwehr der Gäste gut zusammengehalten. „Das ist ein alter Fuchs, der weiß, wie es gemacht wird“, wusste Nehling um die Schwere der Aufgabe am 40-Jährigen früheren Bochumer vorbeizukommen. Als der Klub aus Unna in der zweiten Hälfte ein wenig offensiver wurde, sah man auch, dass der SVP durchaus schönen Offensiv-Fußball spielen kann. Besonders verantwortlich waren dafür Kevin Naß, der auf der Zehner-Position die entscheidenden Ideen gab und Maik Garcia Rodriguez, der auf der ungewohnten Position im Angriff aufblühte.

Doch dabei soll es jetzt nicht bleiben. „Wir haben gewonnen, aber wir haben noch mehr Potenzial und dies wollen wir jetzt herausholen. Der nächste Schritt muss am Sonntag erfolgen“, hat Koch schon das nächste Kellerduell gegen Schlusslicht SV Brackel im Blick.

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