Was Christian Koch über sein erstes Traineramt denkt

SV Preußen Lünen

LÜNEN In der Jugend spielte er für Borussia Dortmund, in der Senioren-Oberliga für den BV Brambauer, nach Verletzungen landete er beim SV Preußen Lünen. Dort war Christian Koch Spieler und Co-Trainer - bis der Klub Coach Uwe Höhn rauswarf. So kam Koch zu seinem ersten Traineramt. Wie er darüber denkt, erklärt er im Gespräch mit RN-Mitarbeiter Marco Winkler.

von Von Marco Winkler

, 08.10.2009, 17:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Christian Koch in seiner Zeit beim BV Brambauer. Knie- und Leistenprobleme bedeuten schließlich das Ende seiner Laufbahn. Jetzt trainiert er den SV Preußen 07.

Christian Koch in seiner Zeit beim BV Brambauer. Knie- und Leistenprobleme bedeuten schließlich das Ende seiner Laufbahn. Jetzt trainiert er den SV Preußen 07.

Als Co-Trainer war ich bei der Mannschaftssitzung nicht dabei. Unser Sportlicher Leiter Rolf Nehling ist auch beruflich mein Chef und hat mich dann am Freitagmorgen davon informiert.

Er ist ein alter Haudegen. Die eineinhalb Jahre haben großen Spaß gemacht. Besonders im ersten Jahr, als wir den Erfolg hatten. Dieses Jahr war dann leider nicht mehr so gut.

Ich werde die Jungs stark machen. Wir brauchen jetzt unbedingt Selbstvertrauen. Wir haben die meisten Begegnungen verloren, weil wir die erste Hälfte verschlafen haben. Wir müssen jetzt sofort hellwach sein.

Seine Art die Menschen zu führen hat mir stets gut gefallen. Das werde ich versuchen ähnlich zu machen.

Da habe ich sehr viele unterschiedliche Charaktere kennen gelernt. Im Kopf behalten habe ich die Trainer in Brambauer. Jörg Zilian, Thomas Joachim und Dirk Bördeling fand ich sehr gut.

Ich habe als Spieler immer um jeden Zentimeter gekämpft. Ob auf Asche oder Rasen, mir war keine Grätsche zu schade. Genau dies verlange ich jetzt auch von meinen Spielern.

Ja, auf jeden Fall. Da arbeitet man drauf hin. Es ist eine unglaubliche Herausforderung für mich.

Die Mannschaft hat auf jeden Fall das Potenzial für den Klassenerhalt. Ich traue uns sogar einen Mittelfeldplatz zu.

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