Wasserball: Das war deutlich, SVB! 13:6-Erfolg

BRAMBAUER Das war deutlich! Der SV Brambauer hat am Samstag den Krefelder Gästen von Aegier Uerdingen eine klare Abfuhr erteilt und mit 13:6 klar gemacht: Wir wollen weiter Erstligist sein. Für Trainer Norbert Siemund ein Grund, noch mehr zu versprechen.

von Von Bernd Janning

, 20.01.2008, 13:41 Uhr / Lesedauer: 2 min

SV Brambauer 50 - Aegir Uerdingen 13:6 (2:3, 3:1, 5:2, 3:0) - "Das sind nicht unsere letzten Punkte gewesen," sagte er nach dem Sieg selbstbewusst. Weiter geht es in Weiden am 2. Februar. Da hat der SVB keine Zähler einkalkuliert. Der Coach: "Die zwei, drei Punkte, die uns für mindestens Platz sechs noch fehlen, werden wir anschließend holen."

SV Brambauer 50 - Aegir Uerdingen 13:6 (2:3, 3:1, 5:2, 3:0) - "Das sind nicht unsere letzten Punkte gewesen," sagte er nach dem Sieg selbstbewusst. Weiter geht es in Weiden am 2. Februar. Da hat der SVB keine Zähler einkalkuliert. Der Coach: "Die zwei, drei Punkte, die uns für mindestens Platz sechs noch fehlen, werden wir anschließend holen."

Anschließend heißt nach einer für den Spielrhythmus ungünstigen Pause von zwei Monaten. Diese soll mit Trainingsspielen, so gegen Hamm oder Wuppertal, überbrückt werden.

Aber zurück zum Samstag. Liebevoll mit "Seelenmassage" umschrieb Siemund, das, was er vor dem Anpfiff gegen die Uerdinger gemacht hatte. "Wir haben nach dem überflüssigen Punktverlust beim 5:5 gegen Krefeld unsere Wunden geleckt. Es lag sicherlich nicht am Schnitzer von Markus Wenige. Ein Spiel dauert 32 Minuten. Die Mannschaft hat ihre durchaus vorhandenen Chancen nicht genutzt. Darüber haben wir uns deutlich unterhalten."

Unterhaltung Teil zwei gab es vor dem Uerdingen-Spiel. Der Mannschaft wurde der Plan für die kommende Woche erklärt, eine Aufgabenstellung, die zusammen mit Konditionstrainer Andreas Mattuschek mit ausgearbeitet worden war. "Krefeld, das sollte ein einmaliger Ausrutscher sein", donnerte Siemund.

1:3 in Rückstand - Brambauer schwante Böses

Wäre es aber fast nicht. Biermann erzielte die 1:0-Führung. Doch dann lachten sich die Rheinländer ins Fäustchen und gingen ihrerseits mit 3:1 in Führung Brambauer schwante Böses. Gut, dass da Dornbluth vor dem ersten Pausenpfiff noch das 2:3 glückte.

Doch die Köpfe kamen schon zweiten Viertel höher aus dem Wasser. Brambauer arbeitete mehr am Gegner. Kapitän Roman Reek erfüllte seine taktische Vorgabe, den italienischen Torjäger der Gäste, Alessandro Olivero, kalt zu stellen. Sein Gegenüber schlug in der 11. Minute zu, musste mit einer Rolle aus dem Nass. Das Uerdinger Spiel ging unter. "Für solche Aufgaben, spezielle Sachen in der Defensive, dafür ist Roman prädestiniert. Zu Recht wurde er auch als Spieler des Turniers ausgezeichnet", lobte sein Trainer.

"Her mit Spielfreude und Spaß"

Brambauer wurde stärker. Aber in der Halbzeitpause musste Siemund seinem Team noch erklären, was ihm fehlte, um ganz glücklich zu sein. "Weg mit dem Verkrampften, her mit Spielfreude und Spaß!"  Beides stellte sich ein. Der Knoten platzte und der Gast wurde zum Schluss regelrecht abgeschossen.

TEAM UND TORE SVB: Stefan Janyga - Markus Wenge, Bernd Plohmann 1, Marc Mennes, Mathias Dornbluth 1, Christian Theis 1, Dennis Adler 2, Roman Reek 1, Daniel Mennes 1, Patrick Siemund 4, Jan Biermann 2, Cedrik Aufdemkamp, Jan Ottensmeyer Trainer:  Norbert Siemund

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