Wasserball: SVB hat zwei Heimspiele - Das erste hat große Bedeutung

BRAMBAUER Zwölf Wochen ist Weihnachten schon her. Doch für die Wasserballer des SV Brambauer könnte es am Samstag (7. März) nachträglich eines der dicksten Geschenke geben. Bringt der Doppelspieltag im „Winter-Exil-Bad“ in Kamen dem SVB zwei Punkte, dürfte er mit dem Direktabstieg nichts mehr zu tun haben.

von Von Bernd Janning

, 06.03.2009, 16:06 Uhr / Lesedauer: 1 min

Diese zwei Zähler sollen schon am Samstag gegen Hamburg her. Brambauer hätte dann 6:22 Punkte, wäre mit den Gästen aus dem Norden punktgleich. Und könnte, fiele der Sieg mit mindestens vier Toren Unterschied aus, sogar an den Hanseaten vorbei auf Platz sieben ziehen. Das wäre eine bessere Ausgangslage für die Play Downs. Dann ginge es – mit Hin- und Rückspiel – gegen den Zweiten, nach derzeitigem Stand der OSC Potsdam. Und gegen die Ostdeutschen sah der SVB in der Vorrunde mit 9:10 und 8:10 zweimal nicht wie ein Absteiger aus.

In der Begegnung Sonntag gegen den Gruppenersten Krefeld könnten sich die Mannen um Trainer Norbert Siemund dann schon für die letzte Partie dieser Runde am folgenden Samstag (14. 3., 16.30 Uhr) an gleicher Stelle gegen Hannover einspielen. Diese könnte ein lockeres Ausschwimmen werden. Viel Konjunktiv bis hierher. Nun zum Spiel gegen Hamburg. Bei Cedrick Aufdemkamp ist die Sperre abgelaufen. Kapitän Dennis Adler ist aus dem Urlaub zurück. Zwar war Matthias Dornblut in der Woche krank. „Doch ich rechne damit, dass er spielt“, sagt Siemund. Im Tor ist wieder Marius Möllmann. Auch die Trainingsbedingungen waren für den SVB zuletzt besser. Denn er konnte in der Woche erstmals wieder im Borker Bad trainieren. Jetzt muss das nachträgliche Weihnachtsgeschenk nur noch ausgepackt werden.

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