Westfalia Wethmar glänzt kämpferisch

Fußball: Bezirksliga

Die Kicker des TuS Westfalia Wethmar haben am Sonntag einen 3:1-Auswärtssieg in Eichlinghofen eingefahren – und das trotz langer Unterzahl.

24.02.2019, 21:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Westfalia Wethmar glänzt kämpferisch

Parierte einen Foulelfmeter, den er selbst verursachte: TWW-Torwart Niklas Dvorak reith (A) © Sebastian Reith

Die Bezirksliga-Fußballer des TuS Westfalia Wethmar haben am Sonntag gegen den TuS Eichlinghofen einen 3:1-Erfolg bejubelt.

Bezirksliga 8

Eichlinghofen – Westfalia Wethmar 1:3 (0:1)

„Wir haben gegen ein Topteam gespielt und sind nach den ersten 15 Minuten besser ins Spiel gekommen. Wir sind dominant aufgetreten, haben in einigen Situationen zu überhastet agiert“, so TWW-Coach Andreas Przybilla.

Zu Beginn zeigte sich der Gast aus Wethmar etwas ängstlich gegen den Tabellenfünften der Bezirksliga. Doch nach einer guten Viertelstunde übernahmen die Grün-Weißen das Zepter und machten das Spiel. Belohnt wurde der große Aufwand dann kurz vor der Pause. Nach einem Eckball bekam ein Verteidiger der Gastgeber den Ball an die Hand. Den fälligen Handelfmeter verwandelte Andreas Kahlkopf.

Nach Wiederanpfiff verpasste Sören Dvorak eine Flanke von Tim Heptner knapp. Die beste Chance von Eichlinghofen sahen die Zuschauer drei Minuten nach dem Seitenwechsel. Erst parierte jedoch Torwart Niklas Dvorak, dann rettete Tim Cillien auf der Linie.

Dvorak pariert Strafstoß

Die Schlüsselszenen des Spiels liefen nach einer guten Stunde ab. Quahib El-Gaouzi bekam in der 62. Spielminute die Ampelkarte – wegen Handspiels. Danach folgte aber schon der verdiente Treffer zum 2:0 durch Sören Dvorak, der nach einem Freistoß von Nico Stork den Abpraller nutzte und den Ball in die Maschen drosch (69.).

Drei Minuten später brachte TWW-Keeper Niklas Dvorak einen Eichlinghofen-Stürmer im Strafraum zu Fall. Den fälligen Strafstoß parierte Dvorak allerdings.

Jetzt glaubte wirklich jeder an die drei Punkte der Westfalia. Der TuS Eichlinghofen kam zwar sechs Minuten vor dem Ende durch Dustin Maranca zum 1:2-Anschlusstreffer, aber Arlind Jashanica stellte in der Nachspielzeit den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. „Nach der Halbzeit hat man den Willen von jedem einzelnen gesehen. Wir machen uns das Leben nach dem 2:0 selber schwer. Wir hatten in einigen Aktionen Glück gehabt, aber Glück muss man sich auch erarbeiten“, so Przybilla.

TuS Eichlinghofen: Knoblich – Dapi, Steinke, Husic, Maranca, Atalay, Scheibelhut (52. Desiderio), Cetinkaya (53. Chattibi), Pluck, Rose, Wöhl (66. Labudda)

Westfalia Wethmar: N. Dvorak – Stork, Cillien, Quiering, Kahlkopf (90. Jankort), Kaufmann, El-Gaouzi, Jashanica, Dupke, Heptner (64. Schöpf), S. Dvorak (86. Osterholz).

Tore: 0:1 Kahlkopf (40./Handelfmeter), 0:2 S. Dvorak (69.), 1:2 Maranca (84.), 1:3 Jashanica (90.+5)

Gelb-Rot: El-Gaouzi (64., Handspiel).

Bes. Vorkommnis: N. Dvorak hält Foulelfmeter von Atalay (75.).

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