Westfalia Wethmar muss im Abstiegskampf einen Abgang in der Offensive verkraften

mlzWestfalia Wethmar

Aktuell steckt Westfalia Wethmar mitten im Abstiegskampf. In der Winterpause steht nun ein kleiner personeller Umbruch an. Ein erster Abgang steht nun fest.

von Carl Brose, Thomas Schulzke

Wethmar

, 11.12.2019, 17:25 Uhr / Lesedauer: 2 min

Westfalia Wethmar steht aktuell auf einem Abstiegsrang in der Bezirksliga. Zuletzt verspielte die Mannschaft gegen den TuS Eichlinghofen eine Führung in der Schlussphase. Nun steht Wethmar vor einem kleinen personellen Umbruch in der Winterpause. Dieser wurde nun eingeläutet, denn der erste Abgang steht fest.

Choukri El Baha Bouzekry wird den Verein verlassen. Der Spielmacher kehrt zurück nach Dortmund zum Ligakonkurrenten FC Roj. Bereits in der Spielzeit 2017/18 spielte Bouzekry bei dem Verein und erzielte in der Saison sogar direkt mal 15 Tore. Danach lief er noch für den VfR Sölde und den TuS Hannibal auf, bevor er im vergangenen Sommer zu Westfalia Wethmar wechselte.

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Dort hat es aber nie so wirklich funktioniert. In der schwachen Wethmarer Offensive schaffte es auch der Neuzugang nicht wirklich, Akzente zu setzen. In zehn Einsätzen gelang ihm lediglich ein Tor.

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Entsprechend entspannt bleibt Wethmars Sportlicher Leiter Rolf Nehling angesichts des Abgangs: „Sportlich ist das für uns kein wirklicher Verlust. Dafür hat er einfach zu wenig Spiele gemacht. Ehrlich gesagt, hatte ich mir mehr von ihm erwartet. Er ist sicherlich fußballerisch gut, aber war körperlich einfach nicht fit.“

FC Roj hat Abstiegsplätze verlassen

Der Wechsel zum FC Roj ist nun eine Rückkehr in bessere Zeiten. „Ich muss auch zugeben, dass ich mich bei Roj immer am wohlsten gefühlt habe“, sagt Bouzekry. Zuletzt feierte seine neue Mannschaft drei Siege in Serie und verließ dadurch die Abstiegsränge noch vor der Winterpause.

Für Bouzekry stand bereits vor einiger Zeit fest, dass er Wethmar zeitnah verlassen werde: „Ich bin nur wegen Andreas (Przybilla, Anm. d. Red.) und Volker (Bolte, Anm. d. Red.) zur Westfalia gewechselt. Als die weg waren, waren mir klar, dass ich den Klub im Winter verlassen werde.“

Entsprechend reibungslos ging der Wechsel auch über die Bühne. „Choukri hat sich am Montag bei mir gemeldet. Ich habe ihn dann auch direkt freigegeben, weil er auch damals ablösefrei zu uns gewechselt ist. Das war ein Wechsel ohne Komplikationen“, so Nehling. Für Wethmar steht nun ein kleiner Umbruch an. „Ich bin gerade dabei die Mannschaft etwas umzubauen. Der Wechsel war für mich keine Überraschung. Ich war darauf vorbereitet“, sagte Nehling. So will sich Wethmar dem Abstiegskampf entgegenstellen.

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