Westfalia Wethmar trifft auf die „dritte Macht der Bezirksliga“

Fußball-Bezirksliga

Bezirksligist Westfalia Wethmar reist am Sonntag zum starken TuS Eichlinghofen und will gleich in doppelter Hinsicht Punkte zurückerobern.

Wethmar

, 22.02.2019, 15:27 Uhr / Lesedauer: 2 min
Westfalia Wethmar trifft auf die „dritte Macht der Bezirksliga“

Nach dem 2:2 gegen Scharnhorst müssen sich die Wethmarer mit Dominik Dupke (rechts) auf ein weiteres schweres Spiel einstellen. In Eichlinghofen fordert Trainer Andreas Przybilla mehr Kampfgeist. © Weitzel

Als „dritte Macht der Liga“ bezeichnet Andreas Przybilla, Trainer des Fußball-Bezirksligisten Westfalia Wethmar, den nächsten Gegner der Grün-Weißen: den TuS Eichlinghofen. Dabei stehen die Dortmunder auf dem fünften – und eben nicht auf dem dritten – Tabellenplatz. Unabhängig davon ist Eichlinghofen am Sonntag, 24. Februar, um 15 Uhr der Favorit auf eigenem Geläuf (Hinter Holtein, Dortmund).

Bezirksliga 8

TuS Eichlinghofen – Wethmar

Mit neun Zählern ist der Rückstand der Dortmunder auf den Dritten DJK TuS Körne sogar recht groß. Doch zum Ende des letzten Jahres ließ der TuS Federn. Für Przybilla waren die Eichlinghofer vor der Saison ein klarer Favorit auf den Aufstieg in die Landesliga. „Aber mit Bövinghausen und Nordkirchen ganz vorne ist das natürlich eine schwere Konstellation“, so Przybilla.

Eine richtige Schwäche kann der Wethmarer Coach beim Kontrahenten nicht ausmachen. „Das ist dort auf allen Positionen sehr ausgeglichen. Individuell ist Eichlinghofen gut bestückt. Da müssen wir höllisch aufpassen.“

Eine reelle Chance für seine Wethmarer, in Dortmund etwas mitzunehmen, sieht Przybilla dennoch. Dafür müsse sich jedoch die Einstellung im Vergleich zum 2:2 gegen die abstiegsbedrohte Alemannia Scharnhorst in der Vorwoche ändern. „Da hat uns der Kampfgeist gefehlt“, beklagt Przybilla. „Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir es auf die leichte Schulter genommen. Wir hatten kein Zugriff zum Spiel. So etwas ist Kopfsache und darf nicht passieren. Wir haben es jedoch aufgearbeitet.“

Enges Hinspiel

Die liegen gelassenen Punkte wolle der Tabellenelfte nun zurückerobern. „Auch gegen Nordkirchen waren wir für eine Überraschung gut“, erinnert der Trainer an den 2:0-Erfolg im Dezember.

Schon das Hinspiel gegen Eichlinghofen verlief knapp. Lange waren die Wethmarer gegen einen 0:1-Rückstand angerannt. „In der 90. Minute schoss Maik Küchler damals den Torwart auf der Linie an. Und im Gegenzug fällt das 0:2“, so Przybilla. Weitere Punkte, die man sich zurückholen wolle.

Die Personalsituation ist ordentlich. Es fehlen lediglich Till Kowalski nach seiner Verletzung gegen den Werner SC und der beruflich verhinderte Bastian Pöhlker.

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