Westfalia Wethmar und der Kraftakt Kunstrasen

Anlage am Cappenberger See

WETHMAR Die Finanzierung steht, der Kunstrasen kommt. Im August nächsten Jahres wollen die Fußballer des TuS Westfalia Wethmar den ersten Kick auf ihrer dann total modernisierten Anlage am Cappenberger See anpfeifen. Bis dahin ist noch viel zu tun.

von Von Bernd Janning

, 05.10.2009, 18:36 Uhr / Lesedauer: 2 min
<p>Martin Hane (l.) und Stephan Polplatz, Vorsitzender und Geschäftsführer des Fördervereins Kunstrasen, wollen den alten TuS-Platz am Cappenberger See neu gestalten. <p></p> Janning</p>

<p>Martin Hane (l.) und Stephan Polplatz, Vorsitzender und Geschäftsführer des Fördervereins Kunstrasen, wollen den alten TuS-Platz am Cappenberger See neu gestalten. <p></p> Janning</p>

Wahrhaftig - es ist schon einiges vollbracht. Der Förderverein besteht seit einem Jahr, ist als gemeinnützig anerkannt. 50.000 Euro Eigenanteil, 50.000 Euro Eigenleistung

Wahrhaftig - es ist schon einiges vollbracht. Der Förderverein besteht seit einem Jahr, ist als gemeinnützig anerkannt. 50.000 Euro Eigenanteil, 50.000 Euro Eigenleistung

50.000 Euro will der Verein selber finanzieren. Fast 50.000 Euro sollen durch Eigenleistung der Mitglieder erbracht werden. Dabei geht es um die Demontage der alten Anlage, Pflanzarbeit und die Pflasterung des gesamten Streifens rund um Platz und Laufbahn. Die Pflastersteine wurden schon organisiert und auf dem Platz vorsortiert.

Weiter soll neben dem sowieso geplanten Kleinspielfeld vor dem alten Eingang zur Wehrenboldstraße auf der jetzigen Rasenfläche ein zusätzliches 25x15m großes Spielfeld mit Beleuchtung entstehen. Das bedeutet weitere Kosten von 25.000 Euro, die der Verein Schultern will.Feiern sollen weiteres Geld einbringen

Mit vielen Aktionen soll das Geld zusammenkommen. Der Sponsorenlauf im August war ein Anfang, brachte 3700 Euro ein. Der Förderverein übernimmt den Kioskverkauf am Platz bei den Jugendspielen, wird in der Bandenwerbung aktiv. Die Fußball-Abteilung stellt 15.000 Euro Rücklagen zur Verfügung. Mit einer Einmalzahlung kann jedermann die Patenschaft über ein Stück Sportplatz übernehmen.

Weiteres Geld sollen Feiern auf dem Platz einbringen. Die Gedanken gehen von Abschiedsfete auf dem alten Platz über Weihnachtsmarkt bis hin zum Rockkonzert vor dem Baubeginn. Die Lüner Band Rob Dee aus der Steinstraße soll auftreten. Der einstige Newcomer ist durch seine Auftritte und Platten inzwischen Deutschland weit bekannt.Neue Zeitrechnung für 22 Mannschaften

Mitte Mai des nächsten Jahres, wenn die Senioren den letzten Ball in der Meisterschaft gespielt habe, sollen die Bauarbeiten beginnen. Für 22 Mannschaften - von den Minis über die Senioren zu den Altherren - beginnt dann knappe vier Monate später eine neue Zeitrechnung.

Bis dahin werden sich die Vertreter der Westfalia, des VfB und des Lüner SV noch mehrfach zusammensetzen, immer wieder nach den günstigsten Lösungen für ihre Projekte suchen. Hane und Polplatz hoffen: "Wenn der Lüner SV dann auch seinen Eigenanteil bringt, wird es für uns alle schon richtig gut klappen!"

Lesen Sie jetzt