Wethmar bangt um Cody de Grood und Rene Harder

Fußball: Bezirksliga 8

Die Vorzeichen sind nicht ideal. Bezirksligist Westfalia Wethmar hat die letzten drei Pflichtspiele nicht gewonnen. Leistungsträger sind angeschlagen oder verhindert. Und doch sagt Trainer Alexander Lüggert vor dem Spitzenduell beim Werner SC: "Wir haben die Qualität, dort gewinnen zu können."

WETHMAR

, 19.09.2014, 18:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
Auf Stammkraft Kai Püntmann (l.) müssen die Wethmarer im Top-Duell beim Werner SC verzichten. Zudem zittern sie um Cody de Grood und Rene Harder.

Auf Stammkraft Kai Püntmann (l.) müssen die Wethmarer im Top-Duell beim Werner SC verzichten. Zudem zittern sie um Cody de Grood und Rene Harder.

Werner SC - TuS Westfalia Wethmar Sonntag, 15 Uhr, Sportanlage Lindert, Kardinal-von-Galen-Straße, Werne Es bedarf keiner prophetischen Kräfte, um zu wissen, dass Werne und Wethmar bis zum Saisonende um den Titel streiten werden. "Der Druck ist bei Wethmar aber schon größer", sagt WSC-Trainer Kurtulus Öztürk. Denn: Mit einem Sieg würde Werne seinen Vorsprung bereits auf fünf Punkte ausbauen. "Wir wollen die Tabellenspitze verteidigen", sagt Öztürk. "Natürlich mit einem Sieg."

Die Gäste hingegen planen die Rückkehr auf Rang eins. "Wir wissen, was wir zu tun haben", verspricht Lüggert. Es gelte Ruhe zu bewahren, geduldig zu agieren. "Bisher wollten die Gegner immer unser Spiel zerstören. Am Sonntag können wir mal schauen, was Werne anzubieten hat", so Lüggert, der weiß: "Wir müssen zurück in die Spur finden. Das Spiel zuletzt gegen Hannibal war richtig schlecht." Den Gegner kennen die Grün-Weißen bestens, schon vergangene Saison gab es packende Duelle. Dennoch informierte sich Lüggert bei Aschebergs Trainer Holger Möllers, dessen Elf vor zwei Wochen 1:3 in Werne verlor. "Sie werden uns nicht überraschen können", sagt Wethmars Coach, der "ein interessantes Spiel" erwartet. Das sieht auch Öztürk so: "Die Spiele gegen Wethmar sind immer intensiv, auf hohem Niveau, aber auch immer sehr fair. Für solche Partien betreiben wir den hohen Aufwand, darum spielen wir Fußball."

Die Westfalia wird sich vor allem auf die starke WSC-Offensive um Daniel Durkalic, Marc Schwerbrock und Chris Thannheiser konzentrieren müssen. "Sie sind fit, laufstark, selbstbewusst, schalten sehr stark um", lobt Lüggert. Aber: "Auch wir können immer noch einen Gang höher schalten." Wären da nicht die Personalsorgen. Andre Richter (Zerrung), Kai Püntmann (Urlaub) und der langzeitverletzte Simon Naujoks fehlen sicher. Zudem bangt Lüggert um seine Leistungsträger Cody de Grood (Verdacht auf Zerrung) und Rene Harder (Rippenbruch). Torhüter Kevin Kascha ist aus beruflichen Gründen fraglich. Lüggert selbst wird nicht auflaufen. Öztürk hingegen wird wohl ein Trikot unterm Trainingsanzug tragen.

Spitzenspiel im Liveticker Das Topspiel der Bezirksliga begleiten wir am Sonntag im Liveticker. Stimmen zu Partie gibt es im Anschluss per Video.

SuS Oberaden - SC Dorstfeld Sonntag, 15 Uhr, Römerbergstadion „Wir haben zuletzt unsere guten Möglichkeiten vergeben und durch individuelle Fehler verloren“, erklärt Oberadens Coach Bernd Schawohl. „Das Team trainiert gut und konzentriert. Die Spieler brauchen Zeit, um sich an die Bezirksliga zu gewöhnen. Wir müssen zusehen, dass wir bis zum Winter den Abstand nicht zu groß werden lassen.“ Dorstfeld galt vor der Saison als Favorit, blieb aber hinter den Erwartungen. Schawohl: „Der SC hat ein robustes Team. Wir wollen Laufbereitschaft, sowie Team- und Kampfgeist in die Waagschale werfen.“ Özkan Orhan, Keeper Daniel Rafalski und Lars Kirschberg sind zurück. Dafür fehlen Roy Müller, Felix Nowazik und Björn Daslik.

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