Wethmar fertigt Capelle ab - BV 05 unterliegt 3:7

Kreisliga A

LÜNEN Der BV Lünen 05 verliert in einem Spiel, in dem zehn Tore fallen. Westfalia Wethmar fertigt den SC Capelle 5:0 ab. Oberaden und Gahmen feiern Auswärtssiege, Brambauer II gewinnt zuhausen - und Alstedde sowie Niederaden spielen remis. Hier die Übersicht der Partien aus den Fußball-A-Kreisligen mit Lüner Beteiligung.

18.10.2009, 19:25 Uhr / Lesedauer: 4 min

Jörn Herzer – Sinan Kaya, Semistan Tikici, Murat Kula (59. Onur Karaosman), Ugur Akcaoglu, Mohamed Kara (86. Sebastian Burmann), Andreas Gutbier, Daniel Draht, Ali Riza Erdem, Ramazan Sari, Ismael Kusak (46. Martin Balcer) –

Karsten Franke

0:1 Sari (4.), 0:2 Akcaoglu (40.), 1:2 (48.), 1:3 Kara (85.)

Akcaoglu (70., wiederholtes Foulspiel)

Die Geister nahmen sich viel vor, kamen aber gegen die in der Offensive stark aufspielenden Gastgeber nicht richtig ins Spiel. „Wir waren immer einen Schritt hinterher“, so Spielertrainer Thomas Voigt. So auch beim 1:0. Nach einer starken Einzelaktion fiel auch das 2:0 (30.). Völlig unnötig das 3:0 kurz vor und das 4:0 nach der Pause. Bauckmann traf zum Anschluss (50.), ehe Derne wieder erhöhte (56.). Nach den Treffern von Voigt (61.) und Pella (72.) keimte noch einmal Hoffnung auf zumal Voigt einen Heber auf die Latte setzte (75.). Doch der Gastgeber machte in den Schlussminuten alles klar setzte noch zwei Treffer nach. „Positiv war, das wir uns nicht haben hängen lassen“, so Voigt, für den die Niederlage zu hoch ausfiel.

Bastian Wieling – Lukas Weis, Stefan Stahn, David Feldner, Kamil Jablonski (50. Philip Bischof), Marco Marzischewski, Michael Pella, Benny Schildt, Slavomir Skrezkowski, Mike Bauckmann (80. Tolga Sarika), Tamer Özkan (50. Thomas Voigt) –

Thomas Voigt

1:0 (12.), 2:0 (30.), 3:0 (43.), 4:0 (47.), 4:1 Bauckmann (50.), 5:1 (56.), 5:2 Voigt (61.), 5:3 Pella (72.), 6:3 (78.), 7:3 (86.)

Den Schwarz-Weiß-Roten wird nach dem Spiel wohl ein Stern vom Herzen gefallen sein. Denn dem Team von Trainer Wolfgang Sadlowski gelang erstmals in dieser Saison einen Dreier. Dabei startete der BVB defensiv setzte im eigenen Stadion auf Konter. Philipp Scheuren köpfte nach einer Viertelstunde knapp am Tor vorbei. Körne war nach Standardsituationen brandgefährlich. Kurz vor der verpasste Scheuren die BVB-Führung und schoss aus 7m-Torentfernung links vorbei. Auch in den zweiten 45 Minuten spielte das Team aus der Glücksauf-Arena taktisch klug und ließ sich nicht locken. Scheuren erzielte das goldene Tor. Er setzte sich gegen einen Verteidiger durch und netzte aus 16m ins kurze Eck ein. Der Befreiungsschlag ist geglückt und die rote Laterne abgegeben.

Michele Kröger - Arkadi Daunhauer, Sven Neckl, Dominik Pott, Tim Krause (22. Matthias Czubak), Marco Weis (76. Adrian Pavlovic), Sebastian Verbnik, Marcel Riepert, Remi Bischof, Philipp Scheuren, Michael Wojczik –

Wolfgang Sadlowski

1:0 Scheuren (81.)

Eine zweimalige Führung reichte Alstedde nicht zum Sieg. Zu Beginn lief alles für das Team vom Heikenberg. Denn schon nach drei Minuten brachte Dennis Markowski die Hausherren in Führung. Das Tor gab den Gastgebern aber nicht die nötige Sicherheit. Es entwickelte sich ein schwaches Spiel mit vielen Fehlpässen auf beiden Seiten. So kamen kaum vernünftige Situationen zu Stande. Dies änderte sich erst in der zweiten Halbzeit ein wenig. Mark Friemann wurde im Strafraum gelegt, doch Osman Okumus verschoss den fälligen Strafstoß. Fast im Gegenzug gelang Bork der Ausgleich. Danach war die Partie wieder auf dem schwachen Niveau, wie zuvor. Mit einem Schuss aus 16 Metern brachte Okumus die Gastgeber doch in Führung. Diese hielt aber nur bis zur letzten Minute. Nach einem Eckball gelang Bork doch noch der Ausgleich.

Peter König – Robin Paarmann, Gökay Arslan, Stefan Schneider, Tobias Fröhling (46. Fabian Holtze), Dennis Markowski, Ünal Mert, Marc Keller, Peter Kotschy (63. Almir Halilovic), Lars Hermann (46. Osman Okumus), Mark Friemann –

Andreas Bolst –

1:0 Markowski (3.), 1:1 (58.), 2:1 Okumus (77.), 2:2 (89.)

Mit einer wunderbaren Leistung fertigte die Westfalia einen schwachen SC ab. Die Grün-Weißen präsentierten sich taktisch sehr gut aufgestellt. Dies führte zur frühen Führung durch Robin Möller. Besonders in der Offensive zeigte sich das Team vom Cappenberger See sehr stark. Thomas Sajonz spielte nach der Rückkehr von Tim Hempelmann auf der Zehner-Position und setzte immer wieder den Rückkehrer und Robin Möller in Szene. Noch vor der Pause trafen Sieg per Elfmeter und Hempelmann zum 3:0. In der zweiten Hälfte erzielten Hempelmann und Möller jeweils ihren zweiten Treffer zum verdienten Endstand.

Marcel Koch – Moritz Albrecht, Mike Ashoff, Andreas Sieg, Tim Hempelmann (66. Jörg Wroblowski), Daniel Koch, Thomas Westrup (72. Benjamin Beyer), Kai Schinck (78. Eduard Fuhrmann), Thomas Sajonz, Robin Möller, Kevin Möller –

Andreas Schneider

1:0 R. Möller (15.), 2:0 Sieg (30., FE), 3:0, 4:0 beide Hempelmann (41., 56.), 5:0 R. Möller (65.)

Nach torloser erster Hälfte schlug Oberaden direkt nach dem Wechsel durch Dennis Schmidt, der mit einem trockenen Schuss aus 18 Metern traf, zu. 15 Minuten vor dem Ende setzte sich der eingewechselte Mesut Demiroglu auf der rechten Seite durch und bediente mustergültig Christian Wandel, der zum 2:0-Endstand traf. Aus einer mäßigen Mannschaft fiel Dennis Schmidt heraus, der den Lüner Spielmacher der Spielvereinigung Alexander Lüggert – früher Westfalia Wethmar – aus dem Spiel nahm. „Das war ein Arbeitssieg, der von außen kaum anzusehen war“, so SuS-Trainer Frank Lewandowski.

Thomas Schmidt – Dennis Block, Andreas Triller, Andreas Kallenbach, Lars Kirschberg, Dennis Schmidt, Johannes Potthoff, Christian Wandel (80. Dennis Schneider), Benny Weihrich, Engin Duman (70. Jörg Mose), Marcel Westkamp (58. Mesut Demiroglu) –

Frank Lewandowski

0:1 Schmidt (47.), 0:2 Wandel (75.)

In der ersten Hälfte kontrollierte der TuS das Spiel, hatte mehr Spielanteile als der Gastgeber, war aber, wie in der vergangenen Woche, vor dem Tor zu harmlos. „Uns fehlt einfach die Durchschlagskraft vor dem Tor“, sieht TuS-Trainer Heinrich Wolff das derzeitige Dilemma seines Teams klar. Nach dem Wechsel versuchte Wolff mit frischen Kräfte die Wende herbeizuführen. Doch der Schuss ging nach hinten los. Benjamin Rettig, gerade eine Minute auf dem Platz, musste mit Oberschenkelzerrung wieder runter. Da das Auswechselkontingent schon erschöpft war, musste der TuS in Unterzahl weiterspielen und am Ende froh sein noch einen Punkt geholt zu haben.

Marcel Müller – Juri Buch, Bartosz Wolff, Christain Neus, Kevin Genter, Patrick Neumann, Stefano Denaro (46. Kahled Ajoub), Dominik Hans, Mehmet Oezbay (70. Benjamin Rettig), Dennis Hohlweg (62. Heiko Jansen), Tanju Lünal –

Heinrich Wolff

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