Wethmar ist um Normalität bemüht

Fußball

Bezirksligist Westfalia Wethmar bestreitet am Sonntag das letzte Meisterschaftsspiel der Saison. Die Westfalia will sich auf das Sportliche konzentrieren. Die vergangenen Tage wirken aber noch nach.

Wethmar

08.12.2017, 18:38 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wethmars Tim Holz (grünes Trikot) ist für Sonntag noch fraglich.

Wethmars Tim Holz (grünes Trikot) ist für Sonntag noch fraglich. © Foto: Goldstein

Anpfiff zum letzten Meisterschaftsspiel des Jahres: Westfalia Wethmar bittet am Sonntag den Fußball-Bezirksliga-Aufsteiger RW Unna zum Duell. An die Unnaer um ihren Trainer Emre Aktas haben die Wethmarer keine guten Erinnerungen. Im Hinspiel kassierte die Westfalia eine 2:5-Schlappe. Nun ist die Elf von Trainer Simon Erling darum bemüht, einen positiven Saisonabschluss zu feiern.

Hinter Westfalia Wethmar liegt eine unruhige Woche. Die vergangenen Tage um die öffentliche Kritik des ehemaligen Spielers und Co-Trainers Pascal Harder in Richtung Simon Erling haben beim Verein Spuren hinterlassen. Die Westfalia ist um Normalität bemüht und sehnt die Winterpause herbei. Zuvor wartet mit RW Unna allerdings ein bekannter Gegner auf die Westfalia.

„Unna hat vorne zum Beispiel mit Björn Scharfe große Qualitäten, hinten ist Unna dafür anfällig“, sagt Simon Erling. Der Wethmarer Coach warnt dabei vor allem vor den starken Kontern der Gäste. „Da müssen wir als gesamtes Team gut verteidigen“, so Erling weiter. Im Hinspiel überlistete Unna die Westfalia mehrfach mit präzisen, langen Bällen, kam so zum deutlichen Erfolg.

Emre Aktas hofft, dass seine Mannschaft an die gute Leistung aus dem Hinspiel anknüpft. „Wir sind mittlerweile in der Liga angekommen und wollen unsere Stärken in der Offensive ausspielen. Minimum wollen wir einen Punkt aus Wethmar mitnehmen“, sagt Aktas, der gravierende Personalprobleme hat. Semih Tasci, Gianluca Macchia, Armin Straszok, Mehmet Dikmen, Sefa Isca und Dustin Rebbert werden sicher ausfallen. „Personell ist das alles nicht prickelnd. Wir werden uns wieder Hilfe von der zweiten Mannschaft holen“, sagt Aktas.

Etwas besser sieht es bei der Westfalia aus Wethmar aus, die auf Gianluca Kösling, Jonas Osterholz und Alexander Podszuck sicher verzichten muss. Der Einsatz von Tim Holz ist derweil noch fraglich. „Wir wollen am Sonntag unseren Zuschauern einen positiven Jahresabschluss bieten. Danach können wir alle mal durchschnaufen“, so Erling.

Ein Erfolg der Westfalia (aktuell Tabellenzwölfter) gegen den Tabellenneunten wäre immens wichtig für die Wethmarer, die aktuell nur zwei Punkte vor einem Abstiegsplatz stehen.


Anpfiff: Sonntag, 14.45 Uhr, Wehrenboldstraße, Lünen

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