Wethmars Vorsänger und Tänzer ist noch gar nicht lange dabei: Kasalla brauchen wir nicht

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Das Derby zwischen Blau-Weiß Alstedde und Westfalia Wethmar hatte am Samstagabend das bessere Ende für die Westfalia parat. Das genoss vor allem ein Spieler, der noch gar nicht allzu lange für den TWW aufläuft.

von Florian Dellbrügge

Alstedde

, 14.10.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Er ist der erfahrene Rückhalt im Tor von Westfalia Wethmar. „Ein echter Glücksfall für uns“, wie es Rolf Nehling kommentiert. Der sportliche Leiter des TuS Westfalia meint Florian Fischer.

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Der kam 2019 vom Lüner SV nach Wethmar und hat sich seitdem schnell integriert. Und wie sehr sich der 32-Jährige schon mit seinem derzeitigen Klub identifiziert, sahen die Zuschauer am Samstagabend auf der Sportanlage am Heikenberg.

Fischer genießt den Derbysieg

Nach dem Derbysieg bei Blau-Weiß Alstedde hallte es laute Sprechchöre über den Sportplatz. Fischer gab vor den 75 anwesenden Wethmar-Anhängern und vor seiner Mannschaft lauthals den Vorsänger, stimmte Derbysieger-Gesänge und die bekannte Humba an. Er genoss den Derbysieg sichtbar in vollen Zügen. Und wollte sich dann vor allem bei seinen Vorderleuten bedanken.

„Für mich als Torwart war das ein sehr angenehmes Spiel. Es kam nicht viel auf die Kiste. Ich habe den Jungs vorher gesagt, es kann nicht sein, dass ich immer so viel zu tun habe. Und das ich mich mal über ein einfaches Spiel freuen würden. Das die Jungs mir das dann ausgerechnet im Derby schenken ist natürlich überragend“, so Fischer.

Neben dem Wunsch nach einem einfachen Spiel tritt Fischer allgemein auch als Motivator des TuS Westfalia auf. „Ich sage eigentlich vor jedem Spiel etwas. In der Kabine kann es dann auch mal laut werden. Wir brauchen das, es pusht uns.“

Das aber hat vor dem Spiel in Alstedde auch der Gegner geschafft. Die Aktionen auf den Plattformen des BWA habe man natürlich auch in Wethmar mitbekommen. Daher sei die Freude nun umso größer.

„Wir sind bereit und Kasalla auch noch“

„Wenn man sieht, was die vorher für Sprüche klopfen. Wir sind bereit und Kasalla auch noch. Wir brauchen das alles nicht. Wir haben gesagt wir brauchen uns und dann schlagen wir die. Das hat ja dann auch geklappt“, sagt Fischer.

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