Wieder im Training: Erste Mannschaft des Lüner SV darf endlich auf den Platz

mlzFußball

Die Zwangspause für die erste Mannschaft des Lüner SV ist endgültig vorbei, denn die Spieler durften wieder ins erste Training. Nach der Einheit ist aber noch einiges aufzuholen.

Lünen

, 03.06.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Über zwei Monate blieb die Sportanlage des Lüner SV am Schwansbeller Weg leer. Kein Training, kein Spiel in den Fußballligen durfte auf dem Platz stattfinden. Das lange Warten auf die Rückkehr der Spieler hatte am Dienstag jedoch ein Ende. Die Zwangspause wurde durch die Lockerungen offiziell beendet und die erste Mannschaft unter Trainer Christian Hampel kehrte auf altbekanntes Terrain zurück. Das Team des 50-Jährigen ist bisher aber noch das einzige beim Lüner SV, das wieder das Training aufnehmen darf.

Die Freude war nicht nur bei den 20 Spielern, die am Dienstag aufliefen, sondern auch bei Hampel selbst groß, dass es nun endlich losgeht. Zumindest mit einzelnen Einheiten. „Wir haben am Ende auch noch mit neun Mann zusammengesessen und gequatscht“, erzählt der Coach. Die Vorbereitung auf den großen Tag habe rückblickend gut funktioniert, sodass das Training trotz Einschränkungen einfach umzusetzen war.

„Die Jungs betreten das Stadion nur mit Maske und Desinfektionsmittel steht überall bereit“, erklärt Hampel. Auch der Abstand wurde gewahrt, nicht nur auf dem Rasen, wo 10 Leute auf einer Hälfte trainierten und Balleinheiten umsetzen, sondern auch in den Kabinen. Auf vier Räume wurden jeweils fünf Mann verteilt, sodass jeder genug Platz hat.

Abschied naht für vier Spieler

Dem einen oder anderen Spieler habe man die zwei Monate lange Zwangspause beim ersten Training ein wenig angemerkt. „Da gab es welche, die hatten schon ziemlich Krach mit dem Ball. Aber das habe ich auch erwartet“, erklärt Hampel. Spaß hatten trotzdem alle, endlich wieder zu spielen und sich auch im Team wiederzusehen.

Für einige Fußballer war es am Dienstag das vorletzte Training mit der Mannschaft und für den Verein überhaupt. Denn neben den Stammspielern und einigen Neuzugängen waren auch vier Abgänge, darunter Nicolas Friedberg, Dominik Deppe, Alexander Ruscher und Daniel Dreesen im Stadion zur Einheit aufgelaufen, um noch einmal mit dem Lüner SV zu trainieren.

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„Wehmut war noch nicht zu spüren, auch nicht bei den Jungs“, sagt sich Hampel. Kommende Woche wird es dann den großen Abschied auf dem Rasen geben und bis dahin will sich Hampel auch noch etwas für die Abgänge überlegen. „Dann wird wohl auch ein wenig Wehmut bei allen aufkommen“, schätzt er.

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