Wolfgang Tautz feiert seinen 70. Geburtstag

Sportfunktionär

Systematisch, gewissenhaft, im Beruf Perfektionisten, ein starkes Verantwortungs- und Pfichtgefühl - so sollen die Männer sein, die im Sternzeichen Jungfrau geboren sind. So wie Sportfunktionär Wolfgang Tautz, der am 27. August seinen 70. Geburtstag feiern durfte.

LÜNEN

von Von Bernd Janning

, 26.08.2011, 20:23 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wolfgang Tautz, der hier vom Stadtsportverband ausgezeichnet wurde, wird am 27. August 70 Jahre alt.

Wolfgang Tautz, der hier vom Stadtsportverband ausgezeichnet wurde, wird am 27. August 70 Jahre alt.

Von 1976 bis 2009 war Tautz im Vorstand des Stadtsportverbandes Lünen, ab 1980 als Geschäftsführer und Pressewart aktiv. Er gilt als der „Vater“ der Meisterehrungen mit „Sport und Musik“ im Stadttheater und später im Hansesaal. Der Jubilar war 1984 Gründer der Herzsportgruppen und Initiator der Arbeitsbeschaffungsmaßnahme mit 600 Senioren, die später in die Sportvereine integriert wurden. Aus diesen Gruppen gründete sich auch der Therapiesportvereins Lünen.

Als Mitorganisator vieler internationaler Jugend-Sportbegegnungen mit den Partnerstädten Salford, Zwolle und auch Zagreb brachte er die Sportler verschiedener europäischer Länder einander näher. Er war auch Initiator und Feder führend bei der Lüner Sportchronik „Die Turner standen Pate – Sport in Lünen von 1862 – 1991“ mit einer Auflage von 5000 Exemplaren zum 650-jährigen Stadtjubiläum Lünens.

So viel Einsatz wird belohnt. Tautz ist Träger der Goldenen Ehrennadel des Stadtsportverbandes Lünen, der Silbernen Ehrennadel des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen, des TuS Westfalia Wethmar und des BV Brambauer 13 sowie zahlreicher Urkunden, so der Deutschen Olympischen Gesellschaft. Beim BV Brambauer 13/45 war er sportlich und als Funktionär viele Jahre tätig. Dem Vorstand des TuS Westfalia Wethmar gehörte er nach dem Umzug nach Lünen einige Jahre als zweiter Vorsitzender an. Im Fußballkreis 21 Lüdinghausen bekleidet Tautz heute noch das Amt des Pressewartes. In den 80er Jahren vertrat er den Kreissportbund Unna im Beirat von Radio „Antenne Unna“ im Sportbereich. Er kickte in der nach dem ehemaligen Sportdezernenten benannten Hölzner-Elf und lernte bei mehreren Törns auf Nord- und Ostsee die Schönheit des Segelsports kennen („Skagen rund“).

„Mit zwei neuen Hüften und Knieproblemen sind die Sportaktivitäten mittlerweile minimiert. Das ist sehr bedauerlich. “ vermisst er alte Freizeitbeschäftigungen. Doch er hat ein neues Hobby gefunden. Er arbeitet Lüner Sportereignisse aus der längeren Vergangenheit als Nostalgie-Geschichten auch für unsere Zeitung auf. „All diese Geschichten stelle ich einmal dem Stadtarchiv zur Verfügung“, verspricht er. Erste Gratulanten werden heute seine Frau Ilona und Freunde in der Abgeschiedenheit einer kleinen Nordsee-Insel sein, wo der runde Geburtstag in Ruhe gefeiert wird.

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