Zum Eklat bei der SG Gahmen: Lasst den Schiedsrichter in Ruhe

mlzKommentar

Einige Spieler der SG Gahmen haben am Sonntag nach der Niederlage gegen Sharri die Nerven verloren und wollten den Schiedsrichter angehen. So etwas gehört sich nicht, meint unser Redakteur.

Gahmen

, 08.09.2019, 21:36 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zu unschönen Szenen ist es am Sonntag nach der Partie zwischen der SG Gahmen und K.F. Sharri Dortmund gekommen. Nach Spielschluss (1:0 für Sharri, Anm. d. Red.) belagerten mehrere SGG-Spieler den Unparteiischen Ahmet Candan und äußerten lautstark ihren Unmut. Ordner der Heimmannschaft mussten sogar eingreifen, die wütenden Spieler abhalten und die Situation beruhigen - ein beschämender Auftritt eines scheinbar schlechten Verlierers!

Emotionen gehören dazu, aber nicht so

Nicht falsch verstehen: Emotionen gehören zum Fußball genauso dazu wie das runde Spielgerät selbst. Doch wenn Emotionen solch ein Level annehmen wie am Sonntag in Gahmen, dann wird eine Grenze überschritten. Zudem darf man nicht vergessen, dass auch die Schiedsrichter nur Menschen sind, die falsche Entscheidungen treffen können. Einige Gahmener forderten nach einer Szene zwar Elfmeter, doch da konnte man geteilter Meinung sein. Es war eine knifflige Angelegenheit.

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Gut und auch vorbildlich ist, dass SGG-Trainer Semistan Tikici sofort nach Spielschluss Stellung bezog und die Vorfälle kritisierte. Positiv ist zudem, dass Tikici kein schlechtes Wort über den Schiedsrichter verlor und die Schuld bei sich und seiner Mannschaft suchte. Die Übeltäter sollten sich ein Beispiel an ihrem Coach nehmen und künftig besonnener mit den Unparteiischen umgehen.

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