Zurück in bessere Zukunft

Lünen Handball-Landesligist Lüner SV will mit Trainer-Rückkehrer Ralf Lange eine erfolgreiche Zukunft aufbauen.

15.06.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Allerdings sind die Voraussetzungen nicht die besten. Im letzten Jahr entgingen die Rot-Weißen erst knapp dem Abstieg. Für Ex-Coach Hans-Peter Esch war dies nach seinem guten Debütjahr (Platz vier) Grund genug seinen Platz auf der Trainerbank zu räumen. «Die Leistungsträger der Mannschaft werden nicht jünger», weiß auch Lange. Damit meint der Rückkehrer Matthias Schmidt (40), Jörn Hentschel (33) und Burkhard Häger (39). Letzterer ist nur noch Standby-Spieler. Lange, der drei Jahre bei der Jugend des ASV Hamm arbeitete, steht nun in der Pflicht ein neues junges Team aufzubauen.

Dies ist allerdings bei dem derzeitigen Stand der Vorbereitung nicht sehr einfach. «Viele Akteure stehen schon bei anderen Vereinen im Wort», weiß der 37-Jährige um die Problematik mit seiner späten Verpflichtung.

Richter und Gores

Immerhin gelang es den Rot-Weißen Jan Richter (Kreisläufer) vom Kreisligisten VfL Brambauer und Stefan Gores (Rückraum mitte, Kreisläufer) vom Oberligisten TuRa Bergkamen zu verpflichten. Pech hatten die Lüner bei der Verpflichtung von David Karski, der vom ASV Hamm in die Rundsporthalle zurückkehrte.

Pech für Karski

Der 18-Jährige verletzte sich an seiner bereits operierten Schulter, ihm droht das Ende der Laufbahn. Derzeit scheinen nur sporadische Einsätze möglich. Karski arbeitet nun an Langes Seite als Co-Trainer.

Eine weitere Baustelle ist das Tor, weil Hussein Ali Hussein zum Oberliga-Aufsteiger SuS Oberaden wechselte. So ist Sebastian Krause derzeit der einzige Keeper. Ob Leon Karanski aus der A-Jugend, der beim ersten Testspiel gegen den Bezirksligisten Dolberg (28:26) einen guten Eindruck hinterließ, auf lange Zeit eine Alternative ist, muss sich noch zeigen.

«Unser erstes Augenmerk ist der Klassenerhalt. Diesen wollen wir möglichst früh sichern», will Lange ein Zittern bis zum Ende vermeiden. Sollte dies gelingen, können die Lüner Handballer ihren Umbruch starten und in der übernächsten Saison eine junge Mannschaft ins Rennen schicken. Marco Winkler

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