Zwei Kilo zuviel sorgen für die Niederlage

Ringen

Bitterer Rückschlag für die Verbandsliga-Ringer des VfK Lünen-Süd: Der Tabellenvierte kassierte am Samstag bei der Reserve des KSV Witten eine knappe 13:14-Niederlage. Damit rückt der angepeilte dritte Tabellenplatz erst einmal aus dem Blickfeld.

Lünen

von Patrick Schröer

, 19.11.2017, 12:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mohammad Masoud Musleh besorgte für die Lüner am Samstag den ersten Zähler. Foto: Goldstein

Mohammad Masoud Musleh besorgte für die Lüner am Samstag den ersten Zähler. Foto: Goldstein

So wirklich gerechnet hat Horst Gehse mit dieser Niederlage nicht. Das gab der Geschäftsführer des VfK Lünen-Süd am Sonntagmorgen zu. „Die Wundertüte aus Witten hätte man knacken können, wir haben ja immerhin auch fünf Kämpfe gewonnen“, sagte er. Das ist die Hälfte. Insgesamt bestritten die Lüner an diesem Nachmittag nämlich zehn Kämpfe. In den leichten Gewichtsklassen klappte am Samstag aber nur wenig. Allen voran die Niederlage Rafael Stillers verärgerte Gehse. Stiller scheiterte nämlich schon an der Waage. Eigentlich hätte er nur 57 Kilogramm wiegen dürfen, lag mit 59 allerdings zwei Kilo drüber. Die ersten vier Punkten wanderten somit nach Witten. So sieht es das Reglement vor.

Sharifullah Nasiri und Lukas Klein zahlten Lehrgeld, verloren ihre Kämpfe jeweils deutlich mit 0:4. Auch Ulrich Obst unterlag, verhinderte beim 0:2 gegen den Bundesliga-Ringer Pascal Wittke allerdings immerhin zwei weitere Punkte für den KSV.

Obst verletzt sich



Mohammad Masoud Musleh war es dann, der den Lünern mit einem Punktsieg den ersten Zähler des Tages besorgte. Der Erfolg beflügelte die Lüner. Punktegarant Stefan Obst sammelte ebenfalls fleißig Zähler, quälte sich mit einer Bänderdehnung im Fuß allerdings durch seinen Kampf. Drei Punkte standen so am Ende zu Buche. „Wenn er gesund gewesen wäre, hätte er wahrscheinlich vier Punkte geholt“, so Gehse. Burak Ertas, Jascha Paulikat und Harun Uzun setzen sich gegen ihre Gegner ebenfalls durch, wobei Gehse sich von Paulikat, der einen 1:0-Punktsieg landete, mehr erhofft hatte. „Er muss sich noch verbessern“, so der Geschäftsführer. Die fünf Siege in Serie reichten am Ende aber nicht mehr zu einem Erfolg.

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