Alfred Achtelik muss vor großer Meisterschaft seine Hallensaison vorzeitig beenden

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Eigentlich hätte Stabhochspringer Alfred Achtelik den Titel bei der Deutschen Leichtathletikmeisterschaft der Senioren sicher gehabt. Doch der Athlet musste den Start nun kurzfristig absagen.

Nordkirchen

, 27.02.2020, 10:37 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für den erfolgreichen Stabhochspringer Alfred Achtelik stand die Deutsche Leichtathletikmeisterschaft der Senioren am kommenden Wochenende in Erfurt fest im Wettkampfplan. Mit seiner Meldehöhe von 4,01 Meter hätte er die Goldmedaille eigentlich schon fast sicher um den Hals gehabt. Denn der Konkurrenz, die mit mehr als 30 Zentimer weniger in der Meldeliste stehen, ist der Athlet vom FC Nordkirchen weit voraus.

Alte Verletzung bremst Achtelik aus

Doch das letzte Training am vergangenen Samstag machte dem 59-Jährigen einen Strich durch die Rechnung, sodass seine Gegner den krönenden Abschluss der Hallensaison nun ohne ihn feiern müssen. „Ich kann kaum laufen, da ich wieder eine massive Muskelreaktion habe“, erklärt Achtelik seinen Ausfall bei der Deutschen Meisterschaft. Diese Verletzung sind vermutlich die Folgen von einem Knöchelödem im rechten Fuß, den sich der Stabhochspringer bereits im Juni 2019 zugezogen hatte. „Das kann sich bis zu einem Jahr hinziehen, doch ich hatte gehofft, dass es bei mir schneller wieder verheilt und ich nicht so lange aussetzen muss.“ Denn schon die Sommersaison musste Achtelik deswegen verkürzen.

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Die monatelange einseitige Belastung sei im Training und in den Wettkämpfen dann zu spüren gewesen, erklärt er. Eine Woche ist nun zu kurz für Achtelik, um sich wieder 100 prozentig zu regenerieren und wieder belastbar zu sein. Auch wenn er gerne bei den nationalen Meisterschaften mitgemischt hätte. „Das ist natürlich frustrierend. Aber für nur einen Versuch nach Erfurt fahren, würde sich nicht lohnen. Und durchgereicht werden will ich dann auch nicht.“

Zwei Wettkämpfe hat der 59-Jährige bisher in der Hallensaison bestritten und dabei nicht das gewünschte Level erreicht. „Da ist einfach noch keine Konstanz und die alte Verletzung am Fuß wirkt auch in den Wettkämpfen noch nach“, erklärt er. Den Fokus setzt der Stabhochspringer jetzt auf die Sommersaison und hofft, dass er bis dahin wieder vollständig genesen ist.

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