Amos Pieper und Arminia Bielefeld erleben einen rabenschwarzen Samstag

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Nach den Niederlagen gegen die Ligafavoriten aus Dortmund und München war die Hoffnung groß, dass gegen Union Berlin das Ruder umgerissen werden könnte. Aber daraus wurde nichts.

Nordkirchen

, 09.11.2020, 11:27 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Katastrophe“, „Naives Opfer“, „Desolat“. Die Reaktionen der regionalen Bielefelder Medien zeigen deutlich, wie die Leistung des Fußball-Bundesligisten Arminia Bielefeld beim Gastspiel bei Union Berlin zu bewerten war. Auch für den sonst fehlerfreien Nordkirchener Amos Pieper war es ein Samstagnachmittag zum Vergessen.

Es muss still gewesen sein, als der DSC am vergangenen Wochenende mit dem Mannschaftsbus aus Berlin zurück nach Ostwestfalen gefahren ist. Mit 5:0 schoss der Aufsteiger des vergangenen Jahres, Union Berlin, den Aufsteiger diesen Jahres aus dem eigenen Stadion. Dabei hatten die Verantwortlichen und Spieler um den Nordkirchener Amos Pieper vor dem Duell zum großen Umschwung aufgerufen. Nach den Pleiten gegen Dortmund und München hoffte der DSC, mit den Hauptstädtern einen deutlich leichteren Gegner zu erwischen.

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Doch das Gegenteil war der Fall: Von der ersten Minute an ließen sich die Ostwestfalen überrumpeln, ließen insgesamt zwölf Torschüsse zu und gerieten schon nach zwei Minuten ins Hintertreffen. Der Nordkirchener selbst war am zwischenzeitlichen 0:4 auch direkt beteiligt.

Völlig übermütig riss Amos Pieper den Berliner Gogia im Strafraum mit beiden Armen zu Boden und traf ihn dazu noch am Knöchel. Den fälligen Elfmeter versenkte Max Kruse kurz nach der Halbzeit. Im Gegensatz zu seinem Innenverteidigerkollegen Mike van der Hoorn machte der Nordkirchener aber sonst wenige Fehler. Da der Niederländer gleich drei Gegentreffer verschuldete, ist es denkbar, dass Pieper im nächsten Spiel zusammen mit Joakim Nilsson in der Viererkette auflaufen wird. Das wäre das Gespann, was den Bielefeldern im vergangenen Jahr zum Aufstieg verhalf.

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Bis zum nächsten Spiel mit den Ostwestfalen kann Pieper nun aber erstmal bei der Nationalmannschaft bleiben. Denn zusammen mit der deutschen U21 steht für den Verteidiger das entscheidende EM-Qualifikationsspiel gegen Wales auf dem Programm. Mit einem Sieg würde sich der Nordkirchener erstmals für eine internationale Meisterschaft qualifizieren.

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