Der letzte Hürde vor dem Aufstieg wartet auf die Volleyballerinnen des SV Südkirchen

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Die Euphorie ist groß vor dem Spitzenspiel der Volleyball-Damen des SV Südkirchen gegen den ASV Senden III. Ein Sieg und im nächsten Jahr wird in der Landesliga aufgeschlagen.

von Nico Ebmeier

Südkirchen

, 12.03.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Erst vor zwei Jahren stiegen die Volleyball-Damen des SV Südkirchen in die Bezirksklasse auf. Nun könnte es noch einen Schritt weiter nach oben gehen. Dafür muss am Samstag (10 Uhr, Am Gorbach, Nordkirchen) allerdings ein Sieg her.

Bezirksklasse 28

SV Südkirchen - ASV Senden III

„Wir sind schon ziemlich optimistisch, wenn wir mal ehrlich sind“, sagt SVS-Trainer Wolfgang Uhlenbrock. „Wir haben uns seit dem letzten Jahr nochmal ordentlich gesteigert und deswegen wäre ein Aufstieg nun wohl auch verdient.“

Auch das Erfolgsrezept kennt Uhlenbrock: „Wir sind einfach ein richtig guter und eingeschworener Haufen. Das können nicht alle Mannschaft von sich behaupten.“

Und dabei begann die Saison zunächst mit einem Rückschlag und mit einer 2:3-Niederlage gegen den SV Arminia Appelhülsen. „Eigentlich war auch Appelhülsen der klare Aufstiegsfavorit. Sie sind technisch wohl die stärkste Mannschaft.“

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Doch plötzlich schwächelte die Arminia, verlor in der Rückrunde erst gegen Südkirchen und dann gegen Senden und kann mit nun vier Punkten Rückstand auf Südkirchen den Aufstieg eigentlich abschreiben.

So kommt es also nun zum Schlagabtausch zwischen dem SVS (33 Punkte) und der Drittvertretung des ASV Senden (31 Punkte). Durch den zwei-Punkte-Vorsprung würde Südkirchen sogar eine 3:2-Pleite genügen, um im letzten Ligaspiel in Gievenbeck den Aufstieg zu sichern.

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„Es ist natürlich eine super Ausgangsposition und die wollen wir alle nutzen. Wir haben das ganze Jahr für diese Chance trainiert“, sagt Trainer Uhlenbrock. Das Hinspiel gewann Südkirchen recht klar mit 3:1, doch es war knapper als es aussieht.

„Senden ist technisch stärker als wir und hat uns in Satz zwei und vier oft überrascht. Da müssen wir mit unserer Wucht im Angriff gegenhalten“, sagt Wolfgang Uhlenbrock. Besonders die harten Angriffsschläge seien das Erfolgsrezept für Samstag.

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Ein negative Nachricht gibt es aber dennoch: Das eigentlich Heimspiel kann nicht in der heimischen Halle in Südkirchen stattfinden und wurde nach Nordkirchen verlegt. „Wir könnten jetzt sagen, dass es daran liegt, dass wir einen großen Zuschauerandrang haben, aber leider war unsere Halle Samstag einfach schon belegt.“ Die kleine Halle an der Grundschule war immer ein Vorteil des SVS, weil die Decken und Auslaufzonen tiefer beziehungsweise kleiner waren, als in anderen Hallen.

So muss das Spitzenspiel nun in der großen Halle „Am Gorbach“ in Nordkirchen stattfinden. „Das Ding ist im Verhältnis natürlich riesig. Aber so können wirklich alle Zuschauer kommen und Stimmung machen. Wir haben dort trainiert und sind heiß auf das Spiel.“

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