Der Werner Alexander Sudholt trifft auf seine alte Liebe den SC Capelle

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Erst vor zwei Jahren wechselte der Stürmer von Capelle zum Werner SC. Damals noch zur Dritten. Nun trifft er auf seinen ehemaligen Verein, an den er immer wieder denken muss.

von Nico Ebmeier, Carl Brose

Capelle, Werne

, 20.09.2019, 15:44 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war ein Wechsel der Gemütlichkeit für Alexander Sudholt. Weg vom damaligen A-Ligisten aus Capelle, hin zur damaligen Dritten des Werner SC. In der Kreisliga B3 Münster kreuzen sich die Wege seines jetzigen und seines ehemaligen Vereins (Sonntag, 12.30 Uhr, Kardinal-von-Galen-Straße, Werne).

Kreisliga B3 Münster

Werner SC II - SC Capelle

„Hier in Werne ist es mehr eine Kumpeltruppe. Es passt einfach alles sehr gut zusammen“, sagt Alexander Sudholt. Beim damaligen A-Ligisten in Capelle hatten sie dreimal wöchentlich trainiert. Das passte ihm damals nicht mehr in seinen Wochenplan. Dennoch hat er immer noch mit vielen seiner ehemaligen Teamkameraden Kontakt. „Besonders mit Manuel Lachmann und Stefan Möer schreibe ich sehr viel. Wir sind noch gute Freunde“, so Sudholt.

Vier Tore hat er in dieser Saison bereits erzielt. Angst macht er dem Capeller Trainer Reinhard Behlert deswegen allerdings nicht: „Wir sind immer noch sehr gut befreundet und ich war damals sein Betreuer. Deshalb weiß ich, wie stark er ist. Aber ich kenne eben auch seine Schwächen.“ Besonders in der vergangenen Saison hatten Behlert und sein ehemaliger Schützling viel Kontakt. Grund: „Im letzten Jahr hatten die Mannschaften erst gegen uns und danach gegen Capelle gespielt. Da hatte er mich immer nach dem Spiel ausgefragt und dementsprechend seine Taktik umgestellt“, sagt der Werner.

Alexander Sudholt ist variabel einsetzbar

Und selbst, wenn Reinhard Behlert scheinbar alles über seinen ehemaligen Spieler zu wissen meint, eine Sache steht dabei noch in den Sternen: Auf welcher Position spielt Wernes Nummer 17 denn eigentlich am Wochenende? „Das weiß ich auch noch gar nicht so richtig“, sagt der Vier-Tore-Mann. „Ich habe beim WSC schon im Sturm und im Mittelfeld gespielt. Am vergangenen Wochenende gegen Birati war ich plötzlich Rechtsverteidiger.“

Wenn er beide Mannschaften vergleicht, fällt dem Ex-Capeller auf, „dass in Werne definitiv die besseren Einzelspieler sind. Hier kommen Spieler mit Oberliga-Erfahrung hin. In Capelle kamen wir schon über das Kollektiv und den Teamgeist.“

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