Der Werner SC als möglicher Gegner - so geht der FC Nordkirchen ins Pokalspiel

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Fußball-Bezirksligist FC Nordkirchen trifft wieder auf einen Landesligisten: Kinderhaus. Wenn es nach dem Geschmack der Nordkirchener geht, dürfte ein spezieller Landesligist danach folgen.

Nordkirchen

, 22.10.2019, 16:38 Uhr / Lesedauer: 2 min

Fußball-Bezirksligist FC Nordkirchen empfängt im Kreispokal-Achtelfinale am Mittwochabend (19.30 Uhr, Stadion Am Schloßpark, Nordkirchen) den Landesligisten SC Westfalia Kinderhaus. Die Vorschau in vier Kurzgeschichten:

1. Die Freundschaft: Benjamin Siegert (FC Nordkirchen) und Kevin Schöneberg (Kinderhaus) verbindet aus gemeinsame Drittligazeit beim SC Preußen Münster eine Freundschaft. Siegert (3) spielte von 2011 bis 2015 insgesamt 121 Mal für Münster. Außenverteidiger Schöneberg, der vier Jahre jünger ist, stand von 2012 bis 2016 in 82 Partien auf dem Rasen. „Wir sind befreundet, aber Mittwoch leider nicht“, scherzte Siegert am Dienstag, „wir haben immer Spaß, wenn wir uns sehen. Unsere Frauen sind mittlerweile auch befreundet. Wir haben ja beide Kinder im Haus.“

Der Werner SC als möglicher Gegner - so geht der FC Nordkirchen ins Pokalspiel

Kevin Schöneberg (l.) spielte unter anderem für Hansa Rostock, Arminia Bielefeld und den VfL Osnabrück. © Heiner Witte

Schon bevor beide in Münster zusammenspielten, trafen Schöneberg und Siegert gelegentlich aufeinander. „Wir waren immer auf einem Nenner, was Kämpfen, Beißen, Spucken angeht. Dann hat er mir bei Münster den Rücken freigehalten, als ich vor ihm gespielt habe. Er war ein guter Aufpasser. Aber ich weiß auch, wie seine Schwächen sind“, sagte Siegert.

2. Die Ambitionen: Beide Klubs waren mit Aufstiegsambitionen in die Liga gestartet - schließlich waren beide in der Relegation nach oben knapp gescheitert. Kinderhaus hatte die Westfalenliga verpasst, Nordkirchen die Landesliga. Beide sind derzeit Tabellendritter in ihren Ligen. Allerdings geht Nordkirchen mit einem Sieg in Rücken sicherlich mit besseren Gefühlen ins Spiel als die Westfalia, die Sonntag gegen Deuten (4.) knapp mit 2:3 verlor.

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Kinderhaus-Trainer Marcel Pielage: „Ich bin so ambitioniert, am Ende Erster werden zu wollen. Man sieht ja, was bei Herbern möglich ist, im Westfalenpokal in der vierten Runde auf Rödinghausen zu treffen. Wenn man da hin will, muss man den Pokal holen oder Meister werden. Unser Ziel ist sicherlich, den Wettbewerb zu gewinnen. Aber geschenkt bekommt man nichts.“

3. Die Vorgeschichte: In der Vorbereitung trafen beide Teams schon einmal aufeinander. Im Eröffnungsspiel des Fuchs-Cups in Herbern beförderte Kinderhaus den Vorjahresfinalisten mit 4:1 schon fast ins Aus. Kinderhaus war drückend überlegen, hatte aber auch Glück, als der Schiedsrichter bei Christoph Göbels Beleidigungen anderthalb Ohren zumachte - und ihn auswechseln ließ. „Es war sicherlich nicht Nordkirchens bestes Spiel. Aber wir lassen uns nicht blenden“, sagte Pielage - auch weil der FCN schon einen Landesligisten, BSV Roxel, aus dem Pokal warf und im Vorjahr bis ins Halbfinale kam.

4. Der nächste Gegner: Ansporn dürfte dem FC Nordkirchen die Tatsache geben, dass Lokalrivale Werner SC bei einem Weiterkommen ein möglicher Viertelfinal-Gegner wird. Die Werner sind am Donnerstag Favorit in ihrem Spiel bei A-Ligist Davaria Davensberg.

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