FC Nordkirchen sehnt den Bezirksliga-Start gegen den FC Roj herbei

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Auf dem Papier sieht die Vorbereitung des FC Nordkirchen ganz ordentlich aus. Die Spieler von Issam Jaber sind aber froh, dass es am Sonntag gegen den FC Roj endlich in der Liga weiter geht.

Nordkirchen

, 15.02.2019, 17:33 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am Jahresende standen beim FC Nordkirchen in der Bezirksliga-Staffel 8 gerade einmal zwei Niederlagen und ein Unentschieden auf dem Konto. Ganze 14 Spiele gewann das Team von Trainer Issam Jaber in dieser Saison schon - die Belohnung dafür: 43 Punkte und Platz zwei hinter dem TuS Bövinghausen (49 Punkte).


Vorbereitung:
Fünf Testspiele bestitt der FCN in der Vorbereitung, zwei Mal gingen die Nordkirchener als Verlierer vom Platz (1:2 gegen SG Selm, 1:2 gegen Concordia Albachten), drei Mal als Sieger (3:1 gegen die A-Junioren von RW Ahlen, 3:1 gegen Drensteinfurt, 8:0 gegen SuS Legden). Trotz der positiven Bilanz ist die Vorbereitung der Nordkirchener laut Innenverteidiger Nils Venneker eher „schleppend“ verlaufen. Wie die anderen lokalen Teams auch wurde der FCN vor allem vom Wetter gestoppt. „Wir konnten nicht viel auf dem Platz trainieren, sind dafür Laufen gewesen, oder waren mal im Fitnessstudio und der Soccerhalle.

Zu- und Abgänge: Raphael Lorenz will ab sofort kürzer treten, was den Fußball angeht, wird also wahrscheinlich erstmal nicht mehr für den FCN auflaufen. Das war es aber auch schon an Abgängen - die Nordkirchener haben aber auch zwei Neuzugänge zu verzeichnen: Ab sofort verstärkt Lennart Kutscher vom Landesligisten SSV Mühlhausen-Uelzen das Team von Issam Jaber, außerdem steht Jonas Wilde - der bekanntlich in Köln studiert - während der laufenden Semesterferien wieder zur Verfügung.

Fazit: „Die Winterpause ist eigentlich das Schlimmste, was es für einen Fußballer gibt“, erklärt Nordkirchens Nils Venneker. Aber gerade wegen der schleppenden Vorbereitung und dem schlechten Wetter sei die Stimmung im Team des FC Nordkirchen richtig gut: „Wir haben alle wieder richtig Bock auf Fußball, die Stimmung ist sehr, sehr gut“, so Venneker. Und gerade weil auch die Testspiele nicht ganz nach den Vorstellungen der Nordkirchener verlaufen sind, seien die Sinne der Spieler geschärft. So eingestellt wollen die Nordkirchener sich weiter oben festbeißen und auf jeden Fall am Ende der Saison auf einem Relegationsplatz stehen. „Auf den ersten Platz gucken wir aber nicht“, erklärt Nils Venneker.

Das erste Spiel: Mit dem Tabellenfünften FC Roj erwarten die Nordkirchener am kommenden Sonntag, 17. Februar, um 15 Uhr (Sportanlage Nordkirchen) gleich einen gefährlicher Gegner. „Wir rechnen mit dem Schlimmsten“, scherzt Nils Venneker. Was er damit meint: „Die Vorbereitung hat uns gezeigt, dass wir nicht zu locker an die Spiele rangehen dürfen.“ Im Hinspiel gegen die Dortmunder gab es zwar einen 4:1-Sieg, „bis zur Halbzeit verlief das Spiel aber super knapp, da stand es noch 1:1“, erklärt Venneker. Bei den Nordkirchenern ist zwar niemand ernsthaft verletzt, der ein oder andere Spieler ist vor dem Liga-Auftakt gegen Roj aber noch fraglich. Trotzdem freuen sich Nils Venneker und seine Teamkollegen, endlich wieder anzugfreifen. „Und das Wetter ist ja jetzt auch wieder besser geworden, genau zur richtigen Zeit“, sagt Venneker.

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